Eintracht Frankfurt

Die Mannschaftsteile im Saisonrückblick: Licht und Schatten im Mittelfeld

Max Besuschkow, Neuzugang vom VfB Stuttgart, musste sich an die Bundesliga gewöhnen. Lediglich drei Einsätze im Fußball-Oberhaus stehen zu Buche. Er muss sich steigern, will er eine ernsthafte Alternative für Kovac sein. Seine Tauglichkeit nachgewiesen hat Marius Wolf, der von Hannover 96 ausgeliehen war. Doch mitten in seinem Formhoch verletzte er sich und fiel die restlichen Spiele aus. Noch ist fraglich, ob Wolf eine weitere Spielzeit ausgeliehen wird oder ob er zurück nach Niedersachsen muss. Ein Spieler, der in der Rückrunde keine Rolle mehr spielte, war Szabolcs Huszti. Der Ungar, in der Hinrunde noch Stammspieler, wurde in der Winterpause an den chinesischen Verein Changchun Yatai abgegeben. Huszti, für den es wohl der letzte große Vertrag ist, bekam die Freigabe von den Verantwortlichen der Eintracht, die dafür noch eine kleine Ablöse einstreichen konnten. (smr)

Das Mittelfeld zeigte teils starke Leistungen, teils ganz schwache Auftritte. In der Hinrunde legten die Mittelfeldspieler, wie das gesamte Team, los wie die Feuerwehr und spielten über ihren Möglichkeiten. Perfekt zurecht kam vor allem Neuzugang Omar Mascarell, der vom ersten Tag an eine Verstärkung in der Zentrale war. Neben ihm begann der erfahrene Japaner Makoto Hasebe, der mit seiner Ruhe und Spielübersicht großen Anteil an der überzeugenden Hinrunde des Teams hatte.

In der Rückrunde verletzten sich mehrere Spieler, aber besonders die Ausfälle der beiden zentralen defensiven Mittelfeldspieler konnte die Eintracht nicht verkraften. Hasebe, der auch als Innenverteidiger in einer Dreierkette gute Leistungen zeigte, zog sich eine schwere Verletzung beim Auswärtsspiel in München zu und fiel von da an die restliche Saison aus. Für Mascarell war das Pokal-Halbfinale bei Borussia Mönchengladbach das letzte Match der Spielzeit.

Den endgültigen Durchbruch bei der SGE schaffte Mijat Gacinovic. Der junge Serbe stand in 28 von 34 Bundesligaspielen auf dem Platz und wurde von Trainer Kovac sogar auf mehreren Positionen eingesetzt. Als Lohn für seine gute Saison verlängerte die Eintracht den Vertrag bis 2021. An ihm werden die Verantwortlichen und Fans noch viel Freude haben. Neben Gacinovic wurde auch Marco Fabian extrem wichtig für das Spiel der Eintracht. Der Mexikaner, technisch stark und mit einer guten Spielübersicht ausgestattet, war die beste Waffe in der Offensive. Er hatte Ideen, setzte die Stürmer gut ein und strahlte Spielfreude aus. Zum Ende der Spielzeit wurde er müde und konnte nicht mehr so überzeugen, wie zu Beginn der Saison und nach seiner Verletzung in der Rückrunde.

Als Sinnbild für die Formkurve der Mittelfeldspieler der SGE steht aber der junge Aymen Barkok. Aus dem Nichts gelang ihm in Bremen der sehenswerte Siegtreffer und auch in den Spielen danach zeigte er erstaunliche Leistungen. Besonders hervorzuheben ist dabei seine Stärke im Eins-gegen-Eins und seine Unbekümmertheit. Nach der Winterpause fiel er aber in eine Formkrise und konnte an seine Leistungen der Hinrunde nicht mehr anknüpfen. Für einen erst 18-Jährigen aber kein Beinbruch. Er wird in der neuen Saison wieder angreifen.

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Der aus Nürnberg geholte Danny Blum kam nicht so wie gewünscht zum Einsatz. Mehrere kleinere Verletzungen trugen auch dazu bei, dass er sich nie einen Stammplatz erkämpfen konnte. Er zeigte gute Ansätze in den Spielen, in dem Niko Kovac ihm das Vertrauen schenkte, aber mehr eben noch nicht.

Nur sehr selten, bis gar nicht zeigen konnten sich Marc Stendera, Max Besuschkow, Slobodan Medojevic und Marius Wolf. Medojevic wusste in seinem einzigen Einsatz der Saison, dem Pokalfinale, zu überzeugen, was ihm einen neuen Einjahres-Vertrag einbrachte. Stendera kam von einem Kreuzbandriss und musste sich wieder an die Mannschaft rankämpfen. Als er wieder auf Einsätze kam, zog er sich erneut eine schwere Verletzung zu. Er ist der Pechvogel der Saison. In der neuen Saison wird er einen erneuten Angriff auf einen Stammplatz nehmen.

Max Besuschkow, Neuzugang vom VfB Stuttgart, musste sich an die Bundesliga gewöhnen. Lediglich drei Einsätze im Fußball-Oberhaus stehen zu Buche. Er muss sich steigern, will er eine ernsthafte Alternative für Kovac sein. Seine Tauglichkeit nachgewiesen hat Marius Wolf, der von Hannover 96 ausgeliehen war. Doch mitten in seinem Formhoch verletzte er sich und fiel die restlichen Spiele aus. Noch ist fraglich, ob Wolf eine weitere Spielzeit ausgeliehen wird oder ob er zurück nach Niedersachsen muss. Ein Spieler, der in der Rückrunde keine Rolle mehr spielte, war Szabolcs Huszti. Der Ungar, in der Hinrunde noch Stammspieler, wurde in der Winterpause an den chinesischen Verein Changchun Yatai abgegeben. Huszti, für den es wohl der letzte große Vertrag ist, bekam die Freigabe von den Verantwortlichen der Eintracht, die dafür noch eine kleine Ablöse einstreichen konnten. (smr)

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