Eintracht Frankfurt

Medienbericht: Benfica mit Seferovic einig

Doch keine Vertragsverlängerung? Die portugiesische Sportzeitung ?O Jogo? berichtet, Haris Seferovic werde in Kürze einen Vorvertrag unterschreiben und nach der Saison zu Benfica Lissabon wechseln. Stimmt das, droht der Eintracht ein finanzieller Fauxpas.

Nach Informationen der portugiesischen Sportzeitung „O Jogo“ wechselt Haris Seferovic im kommenden Sommer zu Benfica Lissabon. Der 24 Jahre alte Stürmer sei sich mit dem amtierenden Meister aus Portugal einig. Er werde noch im Januar einen Vorvertrag unterschreiben,

. Seferovic steht noch bis zum Ende der Saison 2016/17 bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Danach wäre der Schweizer ablösefrei zu haben. Die von der SGE angestrebte Verlängerung des Arbeitspapiers wäre also gescheitert.

Diesen Umstand soll nun Benfica Lissabon ausgenutzt haben. Zur kommenden Spielzeit werde Seferovic für fünf Jahre in der Hauptstadt unterschreiben, schreibt „O Jogo“. Auch sein künftiges Gehalt will die Sportzeitung in Erfahrung gebracht haben: Angeblich werde der Angreifer rund eine Million Euro pro Jahr verdienen.

Das Gerücht um einen Transfer nach Portugal hält sich schon länger. Zuletzt war es im November aufgekommen. Damals behauptete ebenfalls „O Jogo“, dass Benfica Lissabon bereit sei rund zwei Millionen Euro Ablöse für den Schweizer Nationalstürmer auszugeben. Damals dementierte Fredi Bobic die Meldung: Er habe nicht mit dem Championsleague-Verein gesprochen. Stattdessen wolle Eintracht Frankfurt mit Seferovic verlängern. Und auch Seferovic zeigte sich damals geneigt, in Frankfurt zu bleiben. Er fühle sich er wohl in Frankfurt und wolle bleiben.

Sollte Seferovic nun doch nicht am Main unterschreiben, droht der Eintracht eine erneute finanzielle Pleite. Ein Verkauf im Sommer oder gar noch im Winter hätte noch ein wenig Geld in die klammen Vereinskassen purzeln lassen. Stattdessen könnte sich Seferovic in die lange Reihe der unglücklichen Abgänge bei der SGE einreihen: Zambrano, Rode oder Jung sind nur ein paar Beispiele für Transfers, bei denen es der Eintracht nicht gelungen ist, den Spieler marktwertgerecht oder gar mit einem Gewinn abzugeben.

Glaubt man dem portugiesischen Medium, haben die Eintracht Verantwortlichen auch bei Seferovic schlechtes Timing bewiesen. Der richtige Zeitpunkt für einen Verkauf ist offenbar verpasst, eine Vertragsverlängerung blieb auch aus.

Im Sommer 2015 soll es gar ein Angebot mindestens im hohen einstelligen Bereich für den Schweizer gegeben haben. Damals wurde nichts aus einem Verkauf, Seferovic sollte der Eintracht weiter helfen. Es folgte eine schlechte Saison.

In diesem Sommer war dann klar: Die Konkurrenz-Situation für den Schweizer ist größer geworden. Meier, Hrgota oder gar Rebic standen schon damals bereit für die Sturmspitze. Das versprach, schwer zu werden. Interessenten für Seferovic hatte es vor der Saison aber nur wenige gegeben: Bei der Europameisterschaft war es dem Nationalspieler nicht gelungen, sich ins Schaufenster zu spielen.

In der Hinrude agierte Seferovic schließlich oft bemüht aber unglücklich. Stammspieler ist er nicht. Rein sportlich wäre ein Weggang aus Frankfurt eine logische Konsequenz der zurückliegenden Spielzeiten.

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