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Eintracht Frankfurt

Meier über Buchholz in die USA?

In Österreich, vor den Toren Wiens, hat Alexander Meier erst einmal die Zelte abgebrochen. Seit einigen Monaten hielt sich der in Frankfurt als Fußballgott verehrte Spieler beim Erstligisten Admira Mödling fit.

Seit einigen Tagen weilt der Stürmer in seiner Heimat, in Buchholz in der Nordheide im Norden Deutschlands verbringt er die Zeit mit seinem Hund Alf bei seinen Eltern. Ans Aufhören denkt er dennoch nicht.

Meier hatte gehofft, dass noch einmal ein Angebot aus der Bundesliga hereinflattert, doch er wartete vergeblich. „Dass nichts aus der ersten Liga kam, ist schade, aber das muss ich akzeptieren“, sagte der 35-Jährige im Gespräch mit der FR. Im vergangenen Sommer erhielt er bei der Eintracht, seinem Herzensverein, keinen neuen Vertrag und musste sich nach fast anderthalb Jahrzehnten aus Frankfurt verabschieden. Schweren Herzens.

Wochenlang war in Österreich auch darüber spekuliert worden, dass der Profi womöglich für Admira die Schuhe schnüren würde. Doch Meier entschied sich dagegen. Mödling belegt in der dortigen Bundesliga den zwölften und damit letzten Tabellenplatz. Auch Reiner Geyer, der vor einigen Wochen das Traineramt übernommen hat, konnte das Ruder bisher nicht herumreißen. Geyer ist im Rhein-Main-Gebiet ebenfalls kein Unbekannter, er war in Frankfurt gleich zweimal Assistenztrainer von Chefcoach Armin Veh.

Für Meier ist das Kapitel Profifußball aber noch nicht ad acta gelegt, er überlegt nun, seine Karriere womöglich im Ausland fortzusetzen und dann zu beenden, ein Engagement in der MLS, der Profiliga in den Vereinigten Staaten, könnte er sich gut vorstellen. Für die USA hat er ein Faible, in Florida verbringt er seit Jahrzehnten seine Ferien. „Für ein Abenteuer bin ich offen“, sagte Meier.

Und überhaupt: Der verdienstvolle Eintracht-Spieler möchte nicht einfach so seine Kickschuhe an den Nagel hängen, das hat einen einfachen Grund: Er fühlt sich topfit, hat in Mödling kaum ein Training verpasst, sogar eifrig Sonderschichten geschoben. „Ich bin gesund, stehe voll im Saft“, befand der frühere Frankfurter Torschütze vom Dienst. „Ich will auf jeden Fall noch weiterspielen.“ In Frankfurt hat Meier, der im Januar 36 wird, nach wie vor einen Anschlussvertrag, kann zur Eintracht zurückkehren, wenn es endgültig vorbei sein sollte mit dem Profifußball. In welcher Funktion, ist allerdings nicht geklärt. Und der Zeitpunkt, der ist ebenfalls offen.

(dur)

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