Der Ex-Hoffenheimer Sejad Salihovic (rechts, hier im Zweikampf mit Braunschweigs Omar Elabdellaoui soll bei der Eintracht im Gespräch sein.
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Der Ex-Hoffenheimer Sejad Salihovic (rechts, hier im Zweikampf mit Braunschweigs Omar Elabdellaoui soll bei der Eintracht im Gespräch sein.

Eintracht Frankfurt

Nach Fabián-Transfer: Kommen auch Ayhan und Salihovic?

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Es sollte wohl so eine Art Weihnachtsgeschenk sein. Um 17.21 Uhr am Heiligabend, der Zeit der Bescherungen, hat die Frankfurter Eintracht eine Mitteilung verschickt, die Erwartetes bestätigte: Marco Fabián hat einen Vertrag bis zum 30.Juni 2019 unterschrieben und wechselt von Deportivo Guadalajara zur Eintracht. Der 26 Jahre alte mexikanische Nationalspieler wird in Zukunft die Nummer „10“ auf dem Trikot tragen. Sportdirektor Bruno Hübner beschreibt den ersten Winterneuzugang als „torgefährlichen Offensivspieler“, der flexibel auf den Flügeln und der Zentrale einsetzbar sei. Fabian selbst sprach in einem ersten Interview davon, „dass ich ein kreativer Spieler bin, der immer den Weg zum Tor sucht.“ Das Trikot mit der „10“ sei eine ganz besondere Herausforderung. Ich weiß, dass ich viel Verantwortung trage“, sagte Fabian, „ich will die Mannschaft bestmöglich unterstützen“.

Dabei wird er nicht alleine bleiben. Zwei weitere Spieler sollen in dieser Woche noch verpflichtet werden. Favorit für die Defensivabteilung ist der 20 Jahre alte Schalker Kaan Ayhan. Zudem sucht die Eintracht noch einen weiteren Spieler für die Offensive, der Erfahrung im Abstiegskampf der Bundesliga mitbringen und auch in der Lage sein soll, als „Backup“ Leistungsträger wie Marc Stendera oder Alexander Meier bei Sperren oder Verletzungen zu ersetzen. Im Gespräch soll dafür unter anderen der ehemalige Hoffenheimer Sejad Salihovic sein. Der 31 Jahre alte Bosnier spielte neun Jahre für die TSG 1988 Hoffenheim (250 Spiele, 67 Tore) und wechselte im letzten Sommer ablösefrei nach China zu Guizhu Renhe.

Abgeben wird die Eintracht im Winter keinen Spieler. Eine konkrete Anfrage gibt es für Carlos Zambrano vom AC Florenz. Doch der darf frühestens im Sommer gehen. Dann könnte sich die Eintracht mit einer hohen Ablösesumme über den Verlust hinwegtrösten, denn der 26 Jahre alte peruanische Abwehrspieler hat ja gerade erst seinen Vertag um fünf Jahre verlängert. „Wenn die Saison vorbei ist, können wir die Dinge analysieren und sehen, was passiert“, wird Zambrano in peruanischen Medien zitiert. Einen sofortigen Wechsel schließt auch er aus. „Ich habe dem Trainer versprochen, dass ich bleiben werde, um zu helfen aus unserer schlechten Situation heraus zu kommen“, hat er gesagt.

(pes)

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