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Neun Verträge laufen im Sommer aus

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Geht es nach den „Fachleuten“ der Region, sollte die Frankfurter Eintracht nach dem ziemlich sicher eintretenden fünften Abstieg einen kompletten Neuanfang wagen.

Geht es nach den „Fachleuten“ der Region, sollte die Frankfurter Eintracht nach dem ziemlich sicher eintretenden fünften Abstieg einen kompletten Neuanfang wagen. Vorstandschef Heribert Bruchhagen verabschiedet sich in den Ruhestand, andere handelnde Personen werden mehr oder weniger scharf kritisiert. Vorstand Axel Hellmann soll weg, Sportdirektor Bruno Hübner sowieso, dem Aufsichtsrat mit Wolfgang Steubing und Peter Fischer wird noch weniger zugetraut. Doch so einfach ist das nicht. Denn bei aller Kritik muss es ja weitergehen. Die neue Saison muss vorbereitet werden, ein neuer Sportvorstand muss vom Aufsichtsrat berufen werden. Und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die neue Saison müssen geschaffen werden. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, versichert Hellmann. Auf der Geschäftsstelle immerhin ist Beruhigung eingekehrt, nachdem bekannt wurde, dass es im Falle des Abstiegs keine Entlassungen geben soll. Einige werden allerdings finanzielle Abstriche machen müssen.

Schwieriger ist die sportliche Aufstellung. Zwar betont Hübner, „dass mit einer Ausnahme alle Spieler auch Verträge für die Zweite Liga haben.“ Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Ausnahme ist Szabolcs Huszti, dessen Vertrag nur in Liga eins weiterläuft. Aber es gibt auch neun Spieler, deren Verträge sowieso auslaufen (Quelle: Transfermarkt.de).

Das beginnt bei den beiden Torhütern Emil Balayev und Yannick Zummack. Vom Stammpersonal sind mit Marco Russ, Makoto Hasebe, Sonny Kittel, Constant Djakpa und Änis Ben Hatira fünf Spieler nicht über den Sommer hinaus gebunden. Russ und Kittel sollen wichtige Bestandteile der neuen Mannschaft werden. Bei Hasebe, Djakpa und Ben Hatira sind Weiterverpflichtungen eher unwahrscheinlich.

Auch das Leihgeschäft mit Schalke 04 über Kaan Ayhan läuft im Sommer aus, an eine Verlängerung ist nicht zu denken. Bleibt noch Johannes Flum. Nach dem Bruch der Kniescheibe hat die Eintracht signalisiert, den Vertrag mit ihm zu verlängern. pes

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