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Noch vier Spiele für das Wunder vom Main

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Fassungslos: Sonny Kittel.
Fassungslos: Sonny Kittel. © Jan Huebner

31. Spieltag: FSV Mainz 05 (H)

Die Mainzer sind die eine der Überraschungsmannschaften der laufenden Bundesliga-Saison. Eher unbemerkt und ohne die ganz große spielerische Klasse schoben sich die Mainzer immer weiter nach vorne in der Tabelle und sind mittendrin im Kampf um die internationalen Plätze. Aktuell steht das Team von Trainer Martin Schmidt auf Platz sechs, der die Qualifikation für Europa-League bedeutet. Es könnte aber dafür bereits Platz sieben ausreichen, sollten Bayern München oder Borussia Dortmund den DFB-Pokal gewinnen. Im letzten Spiel schwächelten die 05er aber: Nach einer 2:0-Führung in der heimischen Coface-Arena gab es noch eine 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln.

Gegen Mainz hat die Eintracht etwas gutzumachen. Im Hinspiel setzte es eine 1:2-Niederlage, bei der Kapitän und Torjäger Alex Meier in der ersten Halbzeit mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Aufpassen muss die SGE auf die schnellen und überfallartigen Konter der Mainzer, die auf des Gegners Platz sehr stark sind und in der Auswärtstabelle auf Platz sechs liegen. Für die Eintracht ist das Spiel gegen die 05er die letzte Möglichkeit, noch einmal in den Kampf um den Klassenerhalt einzugreifen.

32. Spieltag: SV Darmstadt 98 (A)

Nach dem Rhein-Main-Duell steht das Hessenderby auf dem Programm. Drei Spieltage vor Ende der Saison könnte es nicht brisanter sein. Beide Teams kämpfen um das nackte Überleben und treffen im direkten Duell aufeinander.

Im Hinspiel gelang den Lilien ein bemerkenswerter Coup mit dem 1:0-Sieg in der Commerzbank-Arena. Darmstadt punktet in der Bundesliga kontinuierlich, auch bei deutlich stärkeren Gegnern. Das Problem der Lilien ist, dass viele Punkte in der Schlussphase hergeschenkt wurden. Aktuell liegt Darmstadt neun Punkte vor der EIntracht und dürfte beim nächsten Erfolg definitiv gerettet sein. In der heißen Phase der Saison präsentieren sich die Lilien formstark: Seit sechs Spielen ist die Truppe von Trainer Schuster ungeschlagen.

Der Klassenerhalt muss in den Duellen gegen direkte Konkurrenten sichergestellt werden. Die Anhänger der SGE würden es der Mannschaft auch nur schwer verziehen, wenn sie beide Hessen-Duelle verliert. Drei Spieltage vor Ende der Saison ist das Spiel gegen die Lilien eine Partie, die unter keinen Umständen verloren werden darf. Niko Kovac muss seine Mannschaft auf einen erbitterten Fight gegen aufopferungsvoll kämpfende Darmstädter einstellen, dann ist ein Sieg am altehrwürdigen Böllenfalltor möglich. Auf Hilfe darf sich die Eintracht im Hessen-Duell nicht einstellen. Selbst wenn die Lilien bis zum Spiel gegen die Adler schon gerettet sein sollten, werden sie versuchen, auch das zweite Duell mit dem großen Nachbarn für sich zu entscheiden.

33. Spieltag: Borussia Dortmund (H)

Ein undankbarer Gegner im letzten Heimspiel. Sicherlich hätten sich die Verantwortlichen der Eintracht einen leichteren Gegner am Ende gewünscht, aber in einem Heimspiel ist jeder Gegner schlagbar. Für Borussia Dortmund geht es in der Liga um nichts mehr, Platz zwei und die direkte Qualifikation zur Champions-League ist gesichert und die Bayern werden bis zum 33. Spieltag schon die Meisterschaft gefeiert haben. Der BVB könnte sich bereits auf das Finale im DFB-Pokal konzentrieren, wenn denn das Halbfinale bei Hertha BSC gewonnen wird. Dortmund-Trainer Thomas Tuchel könnte dann einige seiner Stars schonen, im unwichtigen Spiel gegen die Eintracht, aus BVB-Sicht.

Gegen den BVB wird eine bärenstarke Leistung in der Defensive von Nöten sein, soll ein Erfolg eingefahren werden. Besonders das Trio Aubameyang, Reus und Mkhitaryan, sollte es denn spielen, gilt es auszuschalten. Die wenigen Chancen, die der BVB zulassen wird, muss die Eintracht zudem nutzen, dann ist ein Sieg, oder zumindest eine Punkteteilung, gegen den hohen Favoriten aus Dortmund nicht unrealistisch. Köln und Hamburg machten es vor, gegen den hohen Favoriten aus Dortmund ihre Heimspiele zu gewinnen.

34. Spieltag: SV Werder Bremen (A)

Am letzten Spieltag geht es für Adler in hohen Norden zum SV Werder Bremen. Die Hoffnung bei Spielern, Verantwortlichen und Fan der Eintracht ist, dass sich die Mannschaft die letzten Spiel wieder an das rettende Ufer herangekämpft hat und ein Endspiel in Bremen ansteht. Die Bremer kämpfen wie die Eintracht auch, um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Lebensversicherung der Hanseaten ist der Routinier Claudio Pizarro, der aktuell seinen x-ten Frühling erlebt. 13 Treffer erzielte der Peruaner bereits. Mit dem Nigerianer Anthony Ujah bildet er ein gefährliches Sturmduo, das immer für Treffer sorgen kann.

Das Problem der Bremer ist traditionell die anfällige Defensive. Schon 61 (!!!) Gegentore kassierte Werder und ist damit die Schießbude der Liga. Im heimischen Weserstadion gelang Bremen erst drei Siege. Sieben Teams gewannen bei Werder und entführten die Punkte. Die Eintracht hat also gute Möglichkeiten, die Saison mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen und anschließend den Klassenerhalt feiern oder sich zumindest auf die Relegation vorbereiten zu können.

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