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Sensation: Frankfurt schlägt den Rekordmeister aus München mit 3:1 im Pokalfinale in Berlin.

Eintracht Frankfurt

Pokal-Wahnsinn: Super-Adler holen den Pott

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Es ist einfach nur Wahnsinn, die Eintracht hat das Wunder geschafft und das Pokalfinale gegen die übermächtigen Bayern mit 3:1 gewonnen. Damit wurde auch die Direkt-Qualifikation für die Europa League gemeistert. Bester Spieler gegen die Bayern war der zweifache Torechütze Ante Rebic.

Eintracht hat gegen Bayern ein überragendes Spiel gemacht. Ihr Trainer Kovac zeigte in seinem letzten Spiel auf der Eintracht-Bank, welch Taktik-Fuchs er ist. Tausend mal schade, dass er ausgerechnet zu den Bayern geht, deren scheidenden Trainer Jupp Heynckes er im letzten Spiel austrickste.

Die SGE-Aufstellung ohne zentrale Sturmspitze erschien zunächst etwas mutlos, machte aber Sinn. Aus dem kompakten Mittelfeld und mit Boateng als Ballfestmacher in der Spitze versuchte die Eintracht über die schnellen Außen Wolf und Rebic zu kontern. Gleich ihr erster gefährlicher Angriff brachte die Führung. Der lange verletzte Rebic, der zeigte , wie wichtig er mit seiner unbändigen Kraft für die SGE ist, eroberte durch sein bekanntes aggressives Anlaufen den Ball von James und nach Doppelpass mit Boateng schoss er von drei Bayern bedrängt überlegt ins Tor. Zwar hatten die Bayern ihre Chancen, aber die Eintracht hätte kurz vor der Pause sogar das 2:0 machen können, als wieder Rebic durchbrach, doch anstatt zu schießen, schob er überlegt zum freistehenden de Guzman, der aber davon überrascht, ausrutschte und den Ball verpasste. Welche Chance, aber der Kanadier ist nun mal kein Torjäger, sonst hätte er auf den Ball gelauert.

Als die Bayern nach der Pause ausglichen, befürchtete man schon, dass die Sache ihren erwarteten Verlauf nehmen würde, aber die Eintracht hielt weiter tapfer dagegen und spielte nach vorne. Die Bayern wirkten trotz ihrer Überlegenheit immer noch ein wenig unter Real-Schock, hatten freilich auch zum zweiten Mal Lattenpech nach Kopfball von Hummels. Dann brach noch mal Rebic durch und erzielte das umjubelte 2:1. Als die Bayern zum Schluss sogar Torwart Ulreich nach vorne schickten, konnte Gacinovic in letzter Sekunde sogar auf 3:1 erhöhen. Der Rest war Jubel auf dem Rasen, bei den Adlerfans in Berlin, in den Frankfurter Kneipen und auf den Sofas. Überall hieß es: Hier regiert die SGE!!! Forza SGE, auf ihr Super-Eagles, Europa wartet!!!

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