Eintracht Frankfurt

Regäsel und Ordonez schon nicht mehr dabei

  • VonPeppi Schmitt
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Die Frankfurter Eintracht wird im Winter „zu 95 Prozent“, so Manager Bruno Hübner, keine weiteren Profis hinzuholen. Vielmehr soll der überbreite Kader (38 Spieler inklusive Jugendspielern) etwas verschlankt werden.

Die wird im Winter „zu 95 Prozent“, so Manager Bruno Hübner, keine weiteren Profis hinzuholen. Vielmehr soll der überbreite Kader (38 Spieler inklusive Jugendspielern) etwas verschlankt werden. Mit Yanni Regäsel und Andersson Ordonez sind zwei Profis im Grunde bereits aussortiert. „Sie haben die Erlaubnis, individuell zu trainieren“, sagt Hübner. Im Klartext: Die Teilnahme am Mannschaftstraining ist nicht mehr erwünscht. Den Beratern der Spieler hat die Eintracht mitgeteilt, dass sie doch bitte neue Arbeitgeber für ihre Schützlinge suchen sollen.

Der Außenverteidiger Regäsel (21), von Hertha BSC im Januar 2016 gekommen und mit einem Vertrag bis 2019 ausgestattet, und der Innenverteidiger Ordonez (23), aus Ecuador im Januar diesen Jahres gekommen und mit einem Vertrag bis 2020 beglückt, haben die Erwartungen von Trainer Niko Kovac nicht erfüllt und sind deshalb chancenlos. Beide Spieler wurden ja auch einige Male von Verletzungen zurückgeworfen.

Sogar beim Training werden beide inzwischen als Belastungen angesehen, würden den „Trainingsrhythmus stören“, wie Hübner sagt. Beiden Spielern wurden Trainingspläne an die Hand gegeben, die sie individuell verfolgen sollen. Dieses individuelle Training findet längst nicht immer auf dem Trainingsgelände am Stadion statt.

So gibt es Gerüchte, dass Ordonez schon in seine ecuadorianische Heimat abgereist ist, um dort seine Rückkehr vorzubereiten. Die Eintracht, die im letzten Winter mehr als eine Million Euro an Ablöse für ihn an FC Barcelona Guayaquil bezahlt hat, wird Ordonez bei einem Wechsel also keine Steine in den Weg legen, weder finanziell und schon gar nicht sportlich.

Regäsel und Ordonez sind die nicht die einzigen, die gehen können. Auch bei anderen Spielern, die weit weg sind von Einsätzen in der Bundesliga, wären die Frankfurter wohl gesprächsbereit. So böten sich Ausleihgeschäfte bei Max Besuschkow (null Einsätze) und Danny Blum (ein Einsatz) an, vielleicht sogar bei Branimir Hrgota (vier Einsätze).

Der Schwede, zuletzt im vorläufigen Aufgebot der Nationalmannschaft, kann seine WM-Chance nur wahren, wenn er häufiger spielt. Bei der Eintracht steht er zwar häufig im Kader, aber selten auf dem Platz.

( pes)

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