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Steubings Abrechnung: ?Keinen Heiligenschein für Schaaf?

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Der 65 Jahre alte Wertpapierhändler Wolfgang Steubing, nachdem er zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Eintracht Frankfurt Fußball AG gewählt wurde.
Der 65 Jahre alte Wertpapierhändler Wolfgang Steubing, nachdem er zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Eintracht Frankfurt Fußball AG gewählt wurde. © Frank Rumpenhorst (dpa)

Am Sonntagabend sind die Bosse der Eintracht in Trainingslager angereist. Per Privatflugzeug über Linz kamen der Vorsitzende des Aufsichtsrates (AR) Wolfgang Steubing, Präsident Peter Fischer und Finanzvorstand Axel Hellmann. Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen wird in Kürze ebenfalls erwartet.

Von Peppi Schmitt

Am Sonntagabend sind die Bosse der Eintracht in Trainingslager angereist. Per Privatflugzeug über Linz kamen der Vorsitzende des Aufsichtsrates (AR) Wolfgang Steubing, Präsident Peter Fischer und Finanzvorstand Axel Hellmann. Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen wird in Kürze ebenfalls erwartet.

AR-Boss Steubing hatte am Montag in einem bemerkenswerten Interview mit dem „Kicker“ unter anderem noch einmal deutliche Worte an die Adresse des ehemaligen Trainers Thomas Schaaf gerichtet. „Schaaf war einfach zu empfindsam“, sagte Steubing, „wer in Frankfurt Trainer ist, der muss etwas aushalten.“ Schaaf hatte nach Ende der letzten Saison um Auflösung seine eigentlich noch bis zum Sommer 2016 laufenden Vertrages gebeten.

Die Eintracht habe auf jeden Fall mit Schaaf weitermachen wollen, der Wunsch zur Trennung sei vom Trainer ausgegangen, stellte Steubing noch einmal klar. Der ehemalige Trainer hatte sich als Opfer der Medien und des AR gesehen. Für den neuen Boss war das nicht nachvollziehbar: „Was ist den groß passiert? Ein Spieler sagt, das gefällt mir nicht, das Umfeld sagt, das passt mir nicht“, argumentiert Steubing, „das muss ein Trainer aushalten können, dafür gibt es Millionen im Jahr.“ Im Gegensatz zu Armin Veh, der in Stuttgart nach seinem freiwilligen Abgang auf jede Abfindung verzichtet hatte, kassierte Schaaf in Frankfurt nochmal kräftig ab. „Den Heiligenschein, den man ihm gibt, hat Schaaf jedenfalls nicht“, sagte Steubing.   

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