Eintracht Frankfurt

Strafbefehl: Marco Russ soll 160.000 Euro bezahlen

Marco Russ hat Ärger mit der Justiz. Der Profi des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat einen Strafbefehl über 160 000 Euro (80 Tagessätze zu je 2000 Euro) erhalten wegen der Abgabe

Marco Russ hat Ärger mit der Justiz. Der Profi des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat einen Strafbefehl über 160.000 Euro (80 Tagessätze zu je 2000 Euro) erhalten wegen der Abgabe einer falschen eidesstattlichen Erklärung.

Die Vorgeschichte: Der 29-Jährige war im Raum Limburg deutlich zu schnell gefahren, hätte deshalb vor Gericht erscheinen müssen. Doch stattdessen schickte Russ nur eine eidesstattliche Versicherung zusammen mit einem ärztlichen Attest an die Lahn, aus dem hervorging, dass er verhandlungsunfähig sei. Doch am Abend des Verhandlungstages bestritt der Defensivmann ein Testspiel im Trikot von Eintracht Frankfurt. Nachdem das Gericht in Limburg davon Wind bekommen hatte, erließ es den saftigen Strafbefehl.

Dagegen wiederum legte Marco Russ Einspruch ein. Das Amtsgericht Limburg setzte daraufhin eine zweitägige Verhandlung an, bei der auch verschiedene Zeugen gehört werden sollen. Der erste Termin ist am Mittwoch kommender Woche. Ein Termin, der Marco Russ völlig ungelegen kommt, schließlich fliegt die Eintracht am Dienstag ins Trainingslager nach Abu Dhabi.

Will der Bundesliga-Profi dann im Flieger sitzen, muss er entweder um eine Verschiebung bitten oder die 160.000 Euro bezahlen. Dann, so war aus Limburger Justizkreisen zu hören, werde die Verhandlung hinfällig.

Der Frankfurter ist damit der zweite Profi, der Ärger mit der Justiz hat. Erst vor wenigen Wochen hatte der Dortmunder Marco Reus einen Strafbefehl über sogar 540.000 Euro erhalten. Er war beim Fahren ohne Führerschein erwischt worden.

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