Während der Pokalpartie

 vergangene Woche in Magdeburg feuerten vermeintliche Eintracht-Fans Raketen in den benachbarten Familienblock und zündeten Rauchbomben, um anonym in der Menge unterzutauchen.	FOTO: JAN HÜBNER
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Während der Pokalpartie vergangene Woche in Magdeburg feuerten vermeintliche Eintracht-Fans Raketen in den benachbarten Familienblock und zündeten Rauchbomben, um anonym in der Menge unterzutauchen. FOTO: JAN HÜBNER

Eintracht Frankfurt

Strafe nach Ausschreitungen: Im Pokal vor fast leeren Rängen?

Nach den Ausschreitungen im Pokal gegen Magdeburg wartet ganz Frankfurt gespannt auf die Entscheidung des DFB-Sportgerichts. Der Pokal-Ausschluss ist scheinbar vom Tisch. Stattdessen werden wohl nur wenige Fans das nächste Spiel gegen Ingolstadt sehen dürfen.

Noch ist nichts entschieden, aber die Richtung der Bestrafung ist wohl klar: Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt wird die zweite Runde im DFB-Pokal gegen den FC Ingolstadt am 25. Oktober vor wenigen Zuschauern austragen müssen. In diese Richtung gehen zumindest die Überlegungen des DFB-Sportgerichts, wie die FNP exklusiv erfahren hat. Nachdem in der ersten Pokalrunde in Magdeburg aus dem Eintracht-Block zwei Leuchtraketen in einen Magdeburger Zuschauerblock geschossen sowie mehrere schwarze Rauchtöpfe gezündet worden waren. Offiziell nimmt die Eintracht derzeit dazu keine Stellung, hat aber den geplanten Vorverkaufsstart verschoben. Eventuell ist in der kommenden Woche mit dem Urteil zu rechnen.

Nach den Ausschreitungen, die inzwischen alle Eintracht-Fan-Gruppierungen verurteilt haben, war sogar über einen Pokal-Ausschluss diskutiert worden. Dieser scheint vom Tisch zu sein.

Wahrscheinlicher ist, dass gleich mehrere Tribünen geschlossen bleiben müssen, also nicht nur die Nordwestkurve mit ihrem großen Stehplatzbereich. Außerdem überlegt sich der DFB wohl noch Einschränkungen bei Auswärtsfahrten für Eintracht-Fans. (kv) Mehr zu den Ereignissen in Magdeburg und deren Folgen.

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