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Ausstiegsklausel von Eintracht-Star enthüllt - Überraschender Transfer zu Bundesliga-Klub?

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Von: Sascha Mehr

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Djibril Sow (r.) von Eintracht Frankfurt.
Djibril Sow (r.) von Eintracht Frankfurt. © Anke Waelischmiller/Sven Simon/Imago

Ein Leistungsträger von Eintracht Frankfurt hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Wechselt er zu einem Bundesliga-Konkurrenten?

Frankfurt - Eintracht Frankfurt kämpft in der Fußball-Bundesliga um die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe. „Für uns war immer wichtig, Kontakt zu den Europa-League-Plätzen zu halten. Sieben Punkte auf Freiburg sind okay. Wir haben jetzt die Möglichkeit, in den direkten Duellen mit Freiburg, Hoffenheim und Union entsprechend zu punkten. Es ist unser Ziel, nächstes Jahr europäisch zu spielen. Jeder hat gemerkt, wie geil dieser Wettbewerb ist. Es lohnt sich, alles zu investieren, um das wieder zu schaffen“, sagte SGE-Sportvorstand Markus Krösche zur Zielsetzung in der aktuellen Saison.

„Ich bin jemand, der die Ziele nicht nur definiert, sondern auch äußert. Natürlich müssen diese realistisch und erreichbar sein. Es geht mir um eine gewisse Überzeugung und Optimismus, die Dinge anzugehen. Deshalb lassen wir uns davon nicht beirren und werden unsere Ziele bis zum Ende verfolgen“, so Krösche weiter. Der Sportchef von Eintracht Frankfurt blickt aber nicht nur auf die laufende Spielzeit, sondern auch die Saison 2022/23. Für diese muss er den Kader zusammenstellen, der erneut vorne mitmischen kann.

Eintracht Frankfurt: Trio bei zahlreichen Klubs begehrt

Es drohen aber auch die Abgänge wichtiger Spieler bei Eintracht Frankfurt. Ob Leistungsträger wie Filip Kostic, Daichi Kamada oder Evan Ndicka (alle Vertrag bis 2023) auch in Zukunft bei der SGE spielen werden, steht nach wie vor in den Sternen. „Die Frage ist, was wollen die Spieler. Kommt es zu einer Vertragsverlängerung oder nicht? Wenn nicht, ist es so, dass wir verkaufen müssen. Es kann sein, dass uns im Sommer der eine oder andere verlässt“, so Markus Krösche vielsagend.

Neben den drei genannten Spielern könnte aber ein weiterer Akteur Eintracht Frankfurt den Rücken kehren. Nach Angaben von Christopher Michel (TV-Sender Sport1 und hr-Sport) ist das durchaus denkbar, denn der Schweizer hat eine Ausstiegsklausel über 35 Millionen Euro in seinem Vertrag stehen. Sollte ein Klub diesen Betrag auf den Tisch legen, wäre die SGE machtlos und müsste den Mittelfeldspieler ziehen lassen.

Djibril Sow wechselte im Sommer 2019 von den Young Boys Bern zu Eintracht Frankfurt und hatte zunächst Anlaufschwierigkeiten am Main. Nach einiger Zeit wurde der zentrale Mittelfeldspieler allerdings immer stärker, ist mittlerweile gesetzt und kaum wegzudenken aus der Mannschaft. Der 25-Jährige glänzt ist mit seiner Spielübersicht und ist der Taktgeber im Mittelfeld der SGE.

Eintracht Frankfurt: Sow vor Abgang zum BVB?

Eintracht Frankfurt will den bis 2024 laufenden Vertrag mit Djibril Sow gerne verlängern, bislang kam es aber noch zu keiner Einigung zwischen Spieler und Verein. Sow soll sich eine weitere Zusammenarbeit aber vorstellen können. Doch was passiert, wenn ein Top-Klub Interesse zeigt am Nationalspieler der Schweiz?

Wie das Online-Portal 90min.de berichtet, soll Borussia Dortmund Interesse an Djibril Sow haben. Der BVB trennt sich voraussichtlich im Sommer von Axel Witsel und ist auf der Suche nach einem Nachfolger des Belgiers. Neben Sow sind auch Ellyes Skhiri vom 1. FC Köln und Florian Grillitsch von der TSG Hoffenheim im Gespräch. Sow wäre definitiv der teuerste Spieler dieses Trios. Der Vertrag von Grillitsch läuft aus im Kraichgau und Skhiri ist wohl für 15-20 Millionen Euro zu haben - der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt dagegen nicht für unter 35 Millionen Euro.

Unterdessen ist ein ehemaliges Mitglied der „Büffelherde“ im Sommer zu haben. Könnte der Offensivspieler zurückkehren zu Eintracht Frankfurt? Die SGE steht im Viertelfinale der Europa League. Doch der Mannschaft wird noch mehr zugetraut. (smr)

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