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Eintracht-Coach Adi Hütter

Eintracht Frankfurt

Trainingslager: Zwei Niederlagen, Lob für Hütter

Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Die Ergebnisse sehen für Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Südtirol nicht besonders aus. Coach Hütter und Sportdirektor Hübner erkennen trotzdem Fortschritte.

Nach der unglücklichen Last-Minute-Niederlage gegen den italienischen Erstligisten SPAL Ferrara benannte Trainer Adi Hütter die Schwächen bei Eintracht Frankfurt ganz konkret. "Es ist ärgerlich, dass wir unsere Torchancen nicht eiskalt genutzt und Fehler gemacht haben, die man nicht machen muss", sagte der Österreicher nach dem 1:2 (1:0) am Samstag in Gais. 

Der Pokalsieger hatte zahlreiche Gelegenheiten bei dem Test ausgelassen und durch einen gravierenden Fehlpass von Torwart Felix Wiedwald sowie ein Gegentor in allerletzter Minute doch noch verloren. "Man ärgert sich immer über Niederlagen", stellte Hütter fest.

Trotz zwei Test-Niederlagen fällt das Fazit der Eintracht für die Trainingswoche in Südtirol, die am Sonntag mit dem Auslaufen zu Ende ging, positiv aus. Coach Hütter erkannte am Samstag schon eine deutlich bessere Kompaktheit als noch im ersten Vorbereitungsspiel in Südtirol gegen den FC Empoli (0:2) am vergangenen Mittwoch.

Sportdirektor Bruno Hübner ist derweil überzeugt vom neuen Trainer. "Er ist sehr akribisch, total ambitioniert. Er geht mit so viel Euphorie an die Sache. Die Mannschaft ist auch wirklich willig, die neue Philosophie von Adi Hütter anzunehmen", sagte Hübner in einem  Interview mit dem vereinseigenen TV-Sender. Den Kern der neuen Philosophie sollen viel Ballkontrolle und das schnelle Umschalten nach der Balleroberung bilden. Erstmals in einem Pflichtspiel auf dem Prüfstand steht das System Hütter am kommenden Sonntag (20.30 Uhr) beim Supercup gegen Meister FC Bayern München.

Die Personalplanungen der Eintracht wurden nach der WM weiter voran getrieben, mit Allan Souza (Liverpool) und Francisco Geraldes  (Sporting Lissabon) zwei weitere Mittelfeldspieler ausgeliehen. Die größte offene Frage ist der Verbleib von Vize-Weltmeister Ante Rebic, der vor allem bei englischen Topclubs sehr begehrt ist. Hübner stellte im Trainingslager klar, dass bislang noch kein Angebot für Rebic eingegangen sei. "Wir werden alles daransetzen, dass Ante bei uns bleibt", sagte der Sportdirektor. Der 24 Jahre alte Kroate ist nach der WM noch nicht wieder zurück in Frankfurt.

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