Eintracht Frankfurt

Verlässt ein absolutes Urgestein die Eintracht noch im Winter Richtung Köln?

Die Eintracht hat den Kader in der laufenden Transferphase schon ordentlich ausgedünnt, aber ein weiterer Spieler könnte die SGE noch im Januar verlassen. Dabei handelt es sich um ein Urgestein, das aus der Eintracht-Jugend stammt.

Frankfurt. Er sollte bereits im Sommer den Verein verlassen, entschied sich aber dafür doch bei der Eintracht zu bleiben und seine Chance zu suchen. Nun könnte es aber ganz schnell gehen, dass Marc Stendera die SGE verlässt.

Stendera mit wenig Einsatzzeit unter Adi Hütter

Der Mittelfeldspieler fand im bisherigen Saisonverlauf kaum Berücksichtigung bei Trainer Adi Hütter und kommt auf lediglich fünf Bundesliga-Einsätze in der Hinrunde - viel zu wenig für einen 23-Jährigen, der vor allem Spielpraxis benötigt.

Der eine kam, der andere könnte gehen. Marc Stendera (links) und Sebastian Rode.

Interesse kommt wohl aus der 2. Bundesliga, genauer gesagt vom 1. FC Köln, der eine Rückkehr in die Bundesliga anstrebt. Beim FC herrscht nach den Ausfällen von Marco Höger, Matthias Lehmann und Vincent Koziello Bedarf im zentralen Mittelfeld. Durch diesen Engpass ist Marc Stendera ins Blickfeld der FC-Verantwortlichen gerückt.

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Eintracht Frankfurt könnte Stendera bis Sommer verleihen

Ex-Eintracht-Trainer und jetziger Geschäftsführer des 1. FC Köln, Armin Veh, äußerte sich gegenüber "Bild" auf die Frage, ob der FC nach dieser Verletzungsmisere noch einmal aktiv wird auf dem Transfermarkt: "Es ist eine Überlegung. Alles andere wäre nicht professionell. Vor allem, weil wir in den ersten zehn Tagen drei Spiele haben. Ein Transfer war auf der Position so nicht geplant. Aber wir sind von der aktuellen Situation eingeholt worden und müssen flexibel sein, reagieren und handeln, wenn es Sinn macht."

Der Berater von Marc Stendera, Sascha Bürger, sprach sich im vergangenen Sommer noch strikt gegen ein Leihgeschäft seines Schützlings aus, das könnte sich aber nun ändern. Vertrag hat Stendera noch bis 2020 bei der SGE.

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