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Eintracht Frankfurt: Transfer geplatzt – Offensivspieler vor Wechsel nach Belgien

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Von: Sascha Mehr

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Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.
Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. © Ulrich Hufnagel/Imago

Eintracht Frankfurt stand kurz vor dem Transfer von Nicolas Castro, doch der Wechsel platzte Ende Juni in letzter Sekunde.

Update vom Montag, 11. Juli, 16.35 Uhr: Nicolas Castro, der lange als Neuzugang bei Eintracht Frankfurt gehandelt wurde, steht scheinbar kurz vor einem Wechsel zum belgischen Erstligisten Racing Genk. Wie das Portal Transfermarkt.de unter Berufung auf den argentinischen Journalisten César Luis Merlo berichtet, befinde sich sein aktueller Klub Newell‘s Old Boys in Verhandlungen mit den Belgiern. Racing Genk - Ausbildungsverein namhafter Spieler wie Kevin de Bruyne und Thibaut Courtois - war in dieser Tranferperiode noch nicht auf dem Markt aktiv geworden. Als Ablösesumme stehen 4 Millionen Euro im Raum. Die Gespräche zwischen den Vereinen gingen „gut voran“, berichtet Merlo.

Eintracht Frankfurt: Transfer von Offensivspieler in letzter Sekunde geplatzt

Erstmeldung vom Dienstag, 28. Juni, 13.30 Uhr: Frankfurt - Der Kader von Eintracht Frankfurt nimmt so langsam Formen an. Nach den Verpflichtungen von Mario Götze (PSV Eindhoven) und Lucas Alario, hat die SGE zwei Optionen mehr in der Offensive. Es könnte aber weitere Verpflichtungen geben, vor allem, wenn noch Spieler den Verein verlassen. Zwei mögliche Abgänge sind Goncalo Paciencia und Ajdin Hrustic. Gerade der australische Mittelfeldspieler könnte den Klub zeitnah verlassen. „Er möchte mehr spielen, gerade mit Hinblick auf die WM. Er hat uns mitgeteilt, dass er sich deshalb umsieht. Das ist auch völlig in Ordnung“, sagte Sportchef Markus Krösche zur Frankfurter Rundschau.

Eintracht Frankfurt sagt Nicolas Castro ab

Sollte Hrustic oder ein anderer Spieler gehen, „würden wir nochmals auf dem Transfermarkt tätig“, bestätigt der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Nicht bei der SGE aufschlagen wird Nicolas Castro, der in den letzten Tagen heiß gehandelt wurde. Durch die Verpflichtung von Mario Götze hat der Verein nach Informationen der Frankfurter Rundschau aber Abstand genommen von einem Wechsel des argentinischen Offensivspielers.

Der 21-Jährige spielt beim argentinischen Klub CA Newell‘s Old Boys und ist im offensiven Mittelfeld zu Hause. Eintracht Frankfurt soll dem Verein von Nicolas Castro zuletzt sogar ein Angebot unterbreitet haben, das die Argentinier angenommen haben. Die SGE zog dieses aber scheinbar in letzter Sekunde zurück, als der Deal mit Mario Götze in trockenen Tüchern war.

Nicolas Castro
Nicolas Castro. © FOTOBAIRES/PHOTOSPORT/Imago

Eintracht Frankfurt: Keine Angebote für Kostic und Kamada

„Was wir uns vorgestellt haben, hat funktioniert. Wir sind sehr weit, was den Kader betrifft“, zeigt sich Markus Krösche glücklich über die Transferaktivitäten von Eintracht Frankfurt. Bei den Leistungsträgern Filip Kostic und Daichi Kamada gibt es keinen neuen Stand, wie der Sportchef bekannt gab. „Es liegen keine Angebote vor“, so Krösche.

Die Transferphase ist aber noch lange, von daher könnte es auch in einigen Wochen noch einen Abgang von Kostic oder Kamada geben. Ob Nicolas Castro wieder eine Option werden würde, falls der Japaner Eintracht Frankfurt verlässt, ist unklar. Die SGE wird dann aber wohl in jedem Fall einen Nachfolger verpflichten.

Unterdessen rüstet sich Eintracht Frankfurt für die Champions League. Neben Stars wie Mario Götze oder Lucas Alario hat die SGE auch einen norwegischen Nationalspieler auf dem Zettel. Außerdem beendet Abwehrspieler Martin Hinteregger seine Karriere als Profi. (smr)

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