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Carlos Zambrano.

Eintracht Frankfurt

Zambrano bleibt bis 2019

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Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt rechnet fest mit dem kantigen Peruaner für weitere vier Jahre.

Bei der Frankfurter Eintracht war es für Carlos Zambrano in der abgelaufenen Saison alles andere als gut gelaufen. Eine schwere Knieverletzung (Außenbandriss), zugezogen beim Länderspiel gegen Chile Mitte Oktober, hatte ihn für zehn Spiele außer Gefecht gesetzt, ein Platzverweis nach Gelb-Roter Karte beim Auswärtsspiel in Mainz in der Rückrunde erneut aus dem Rhythmus gebracht. Nur siebzehn Spiele hat der Innenverteidiger für die Eintracht bestritten, die meisten davon nicht wirklich gut.

Es gab nicht wenige, die die vom Klub mit Macht angestrebte Verlängerung des auslaufenden Vertrages zu deutlich verbesserten Konditionen eher kritisch begleitet haben. Vor allem die Undiszipliniertheiten des 25 Jahre alte Heißsporns missfielen vielen Beobachtern. Dass er es auch anders kann, zeigt Zambrano bei der Copa America eindrucksvoll, da läuft er zur Hochform auf. Mit Peru steht er im Halbfinale, hat in den Spielen gegen Brasilien (1:2), Venezuela (1:0), Kolumbien (0:0) und Bolivien (3:1) durchweg gute Kritiken erhalten und, das ist erstaunlich, noch keine einzige Gelbe Karte gesehen. Nun gibt es wohl auch für die Eintracht eine gute Nachricht: Zambrano wird trotz Angeboten aus dem In- und Ausland mit großer Wahrscheinlichkeit in Frankfurt bleiben und einen Vierjahresvertrag unterschreiben.

Was auch diese Zeitung bereits berichtet hat, wurde nun von Sky-HD-News als Fakt vermeldet. So weit ist es freilich noch nicht, zumindest hat die Eintracht die Meldung nicht bestätigt. Das hat Gründe. Zum einen, weil der Vertrag noch nicht unterschrieben ist. Dies wiederum liegt daran, dass Teile der Transferrechte an Zambrano bei einem Schweizer Konsortium liegen. Der Weltfußball-Verband Fifa schließt dies in Zukunft für neue Verträge aus, dann sind Beteiligungen Dritter verboten. Doch bis Dienstag läuft ja noch der alte Vertrag. Am Mittwoch ist Zambrano dann vertragslos, das Konsortium hat keine Rechte mehr. Dann wird er wohl einen neuen Kontrakt bei der Eintracht unterzeichnen.

Die Frankfurter hätten damit eine weitere Baustelle geschlossen. Für die Abwehrzentrale würden mit Zambrano, Marco Russ und dem derzeit verletzten Bamba Anderson drei Spieler zur Verfügung stehen. Auch Neuzugang Stefan Reinartz könnte zur Not dort einspringen. Gesucht wird ein weiterer junger Innenverteidiger. Sportdirektor Bruno Hübner hat einen Spieler im Auge. Sollte dies nicht zu realisieren sein, könnte Alexander Madlung auf eine neuen Vertrag hoffen.

Priorität bei der Suche nach Neuzugängen haben nun die Positionen in der Offensive, auf der linken Außenbahn und im Zentrum. Dort wünscht sich Trainer Armin Veh zwei neue Spieler. Und es wird auch weiter über einen neuen Rechtsverteidiger nachgedacht. Da ist die Eintracht bereit, ziemlich viel Geduld aufzubringen, um vielleicht am Ende der Transferperiode Sebastian Jung vom VfL Wolfsburg zurückzuholen. In den ersten Wochen der Vorbereitung freilich wird diese Position ziemlich vakant sein, denn die letztjährige Stammkraft Timothy Chandler wird bis Anfang August mit dem US-Team am Gold-Cup teilnehmen.(pes)

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