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Eintracht Frankfurt droht mit Angreifer teures Missverständnis

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Von: Niklas Kirk

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Vor einem Jahr kam Jens Petter Hauge auf Leihbasis von Mailand nach Frankfurt. Die gezogene Kaufoption könnte für Eintracht Frankfurt nun zum Problem werden.

Nach 30 Minuten war für Jens Petter Hauge im Test gegen Linz Schluss. Es mangelte an auffälligen Aktionen, zeitgleich unterliefen ihm viele leichte Fehler. Die auffälligen Situationen wird Hauge jedoch in Zukunft brauchen, um sich bei Eintracht Frankfurt seinen Platz zu erkämpfen. Die Ausgangslage für den Norweger, der durch die Kaufoption über einen Vertrag bis 2026 verfügt, hat sich im Vergleich zur Vorsaison nicht vereinfacht.

Fenerbahce Istanbul - Eintracht Frankfurt
Muss sich steigern: Jens Petter Hauge (hier links) im Spiel gegen Fenerbahce. © Mustafa Alkac/dpa

Eintracht Frankfurt: Konkurrenzkampf setzt Hauge unter Druck

Nachdem er in der letzten Saison oft als erste Option von der Bank gebracht wurde, wird sich der gestiegene Konkurrenzkampf durch namhafte Verpflichtungen auf kaum jemanden im Kader so sehr auswirken wie auf ihn. Auch dass seine Verpflichtung im Gesamtpaket die Eintracht rund 10 Millionen Euro gekostet hat, bringt eine klare Erwartungshaltung mit sich.

Durch die Ankunft von Lucas Alario, Randal Kolo Muani und Mario Götze hat die Eintracht-Offensive die notwendige Breite erhalten. Und obwohl die Ausgangslage in drei Wettbewerben für viel Rotation spricht, läuft die Eintracht Gefahr, für den Norweger keinen Platz mehr im System zu finden. Bei einem möglichen Verbleib von Filip Kostic, als auch von Daichi Kamada, die beide Kandidaten für die Startelf sind, erheben ebenso Leistungsträger wie Jesper Lindström und Ansgar Knauff Anspruch auf entsprechende Spielzeiten.

Eintracht Frankfurt: Krösche setzt auf Geduld, erwartet aber Steigerung

Sportvorstand Markus Krösche setzt zunächst auf Geduld, Hauge geht schließlich erst in seine zweite Saison am Main. „Wir geben ihm die Zeit, die er braucht.“, so Krösche gegenüber Sport1, schätzt ihn als „hochprofessionell“. Zugleich wisse der 22-jährige laut Krösche auch, dass er sich steigern müsse. „Wir helfen ihm aber in allen Bereichen, damit er den nächsten Schritt geht.“

Zum Saisonauftakt bleibt Oliver Glasner in der Offensive nun eine breite Auswahl und Hauge sicherlich noch Zeit sich in den Vordergrund zu spielen. Dafür muss er sich allerdings eines gestiegenen Konkurrenzkampfs annehmen und die eine Bürde tragen, nicht zum teuren Missverständnis zu werden. (nki)

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