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Eintracht Frankfurt

Zwischenfälle bei Europa-League-Spiel: Mailand-Fans attackiert, Personen behindern Bahnverkehr - Polizei hatte die Lage im Griff

Einige Zwischenfälle haben vor dem Europa-League-Spiel in Frankfurt die Polizei auf den Plan gerufen.

Update, 08.03.2019: Nach dem Spiel lief alles glatt. Die Bahn stellte für die über 40.000 Zuschauer zusätzliche Züge zur Verfügung, um nach Hause zu kommen. Es kam zu keinen weiteren Ausschreitungen zwischen den beiden Fanlagern. Befürchtete scharfe Kontrollen, wie beim letzten Heimspiel in der Europa League gegen Donezk, gab es nicht.

Frankfurt - Ärger vor dem Spiel vor dem Europa-League-Spiel Eintracht Frankfurt gegen Inter Mailand: Bei der Anreise der Fans ist es in Frankfurt zu kleineren Zwischenfällen gekommen. Vor dem Spielbeginn um 18.55 Uhr in der Commerzbank-Arena (lesen sich auch: Frankfurt - Mailand im Live-Ticker) musste der S- und Fernbahnverkehr auf der Strecke zum Stadion für rund 20 Minuten eingestellt werden, sagte eine Bahn-Sprecherin am Abend. Grund sei gewesen, dass sich Menschen in den Gleisen aufhielten. Auf der Strecke zwischen den Halten Niederrad und Stadion sei von 17.46 Uhr bis 18.07 Uhr in beiden Richtungen kein Zug gefahren. Ob es alle Fans trotz der Störung rechtzeitig zu Spielbeginn ins Stadion schafften, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Mailänder-Fans von mutmaßlichen Eintracht-Fans geschlagen

Auch die Polizei hatte zu tun: Auf dem Weg ins Stadion seien zwei Mailänder Fans von einer Gruppe mutmaßlicher Eintracht-Fans ins Gesicht geschlagen worden, sagte eine Sprecherin. Die beiden blieben aber unverletzt, nach den Tätern werde gesucht. Bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof hätten Beamte bei einem Fußballfan Schlagschutzhandschuhe und eine Sturmhaube sichergestellt.

Die Polizei hatte das Achtelfinal-Hinspiel im Vorfeld als "Risiko-Spiel" eingestuft und war mit ihren Einsatzkräften deutlich im Stadtbild präsent. Nach Angaben des Bundesligisten werden 2600 Anhänger aus Italien erwartet. Die Eintracht spielt auf Bewährung und kann sich kein weiteres Fehlverhalten ihrer Fans erlauben. Im Hintergrund schwelt zudem weiter der Streit mit Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU).

(doa/Red)

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