1983 gegründet

Seit Anfang April ist die Teestube Jona in der Gutleutstraße 121 untergebracht. Zuvor war die Einrichtung über 30 Jahre in der Pforzheimer Straße beheimatet.

Seit Anfang April ist die Teestube Jona in der Gutleutstraße 121 untergebracht. Zuvor war die Einrichtung über 30 Jahre in der Pforzheimer Straße beheimatet.

Die Teestube Jona zählt zu den ältesten Einrichtungen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen im Bahnhofsviertel. Sie wurde 1983 vom Verein Trägergruppe Bahnhofsviertel gegründet und hat vor allem in den Wochenend- und Abendstunden geöffnet, wenn es draußen dunkel und ungemütlich wird. Viele Besucher kommen für einen Kaffee zusammen und treffen Bekannte auf einen Plausch. Sie können beraten lassen, ihre Wäsche waschen, kochen und kostenlos Computer und WLAN nutzen.

Die Sozialarbeiter begleiten und unterstützen dort wohnungslose, psychisch kranke, suchtmittelabhängige und arbeitslose Menschen. Ziel der Beratungsgespräche ist es, Ratsuchende zu befähigen, das eigene Überleben selbstständig zu sichern und neue Perspektiven sinnvoller sozialer Existenz zu entwickeln. Der Trägerverein sucht immer wieder Ehrenamtliche, deren Aufgaben von Vorstandstätigkeiten über eigene Projekte bis hin zu Tätigkeiten im „offenen Treff“, dem Café, reichen.

Gerade für das Café benötigt der Verein Mithilfe. Die Aufgaben bestehen überwiegend aus leichten Servicetätigkeiten und Dingen, die sich aus dem direkten Kontakten mit den Besuchern ergeben, wie zum Beispiel das Raussuchen neuer Kleidung aus der Kleiderkammer. Die Öffnungszeiten des Cafés liegen in den Abendstunden und am Wochenende (donnerstags bis montags von 16 bis 21 Uhr).

Die Arbeit wird durch Gelder des Landeswohlfahrtsverbandes, der Stadt Frankfurt, durch private Spenden und Bußgeldzuweisungen der Justizbehörden finanziert.

Per E-Mail gibt es weiter Informationen: nadine.mueller@teestube-jona.de.

( red)

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