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Feuerwehr & Co. am heute (15. Oktober) im Großeinsatz in Frankfurt: Das steckt dahinter

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Von: Alexander Gottschalk

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Im Osten Frankfurts sind am Samstag (15. Oktober) zahlreiche Einsatzfahrzeuge unterwegs. Dort findet eine Übung für den Katastrophenschutz statt.

Frankfurt - „Nicht erschrecken und keine Panik“ heißt es am Samstag (15. Oktober) am Osthafen in Frankfurt, wenn ab den Morgenstunden etliche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst & Co. anrücken. Dort findet nämlich „nur“ eine große Katastrophenschutzübung statt, an der rund 250 Helfer aus dem gesamten Frankfurter Stadtgebiet und etwa 80 Einsatzfahrzeuge beteiligt sind, wie Feuerwehrsprecherin Anne Walkembach am Donnerstag (13. Oktober) erklärt. Kein Grund zur Sorge also. Blaulicht und Sirenen bleiben bei der Anfahrt sogar ausgeschaltet.

Feuerwehrauto
Ein Feuerwehrfahrzeug mit Drehleiter fährt zu einem Einsatz. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Die Katastrophenschützer wollen „ein Großschadenereignis unter möglichst realistischen Bedingungen“ simulieren. Es wird ein Unfall mit einem Tanklaster nachgestellt, durch den ein Großbrand ausbricht. Angelehnt sei das Szenario an ein reales Unglück, das sich 1987 im nordhessischen Herborn ereignet habe, heißt es. Für Frankfurt sei das Szenario „kein ganz unrealistisches“: Allein für den Industriestandort Höchst fahren demnach bis zu 40.000 Gefahrguttransporte pro Jahr durch die Mainmetropole, hinzu kämen die Tankstellenbelieferungen

Großübung in Frankfurt soll rund zwei Stunden dauern

Gegen 14 Uhr soll die Großübung im Bereich Osthafen beginnen und dann rund zwei Stunden andauern. Bestenfalls ist der Spuk also gegen 16 Uhr vorbei. Neben der Feuerwehr nehmen der Malteser Hilfsdienst (MHD), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter Samariter Bund (ASB), die Johanniter Unfallhilfe (JUH), das Technische Hilfswerk (THW), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie die Arbeitsgemeinschaft der Frankfurter Hilfsorganisationen (AGFH) teil. Anders als bei der letzten Übung im Juli sind dieses Mal keine Organisationen von außerhalb Frankfurts dabei. (Alexander Gottschalk)

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