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Frankfurt am Main, 20.10.2018, Innenstadt, Main, Feuerwehreinsatz auf dem Main (c) Foto: Rainer Rüffer

Afghanischer Flüchtling begeht Suizid

21-Jähriger springt aus Angst vor Abschiebung in den Main und ertrinkt

Bei dem jungen Mann, der am Samstag in den Main gesprungen und ertrunken war, handelt es sich um einen Flüchtling aus Afghanistan.

Bei dem jungen Mann, , handelt es sich um einen Flüchtling aus Afghanistan. Der 21-Jährige habe Selbstmord begangen, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war, teilte der Hessische Flüchtlingsrat mit. Grund sei die Angst vor einer Abschiebung gewesen.

Timmo Scherenberg, Geschäftsführer des Flüchtlingsrates, forderte von der Landesregierung, sie solle aufhören, auf Flüchtlinge einen „enormen Abschiebedruck“ aufzubauen. Selbst Personen, die kleine Kinder hätten, werde angedroht, dass für sie ein Rückflug gebucht werde. Dabei würden aus Hessen ausschließlich verurteilte Straftäter und sogenannte Gefährder abgeschoben. Der Flüchtlingsrat ist gegen die Abschiebung von Afghanen in ihre Heimat.                

(sew)

Sollten Sie selbst Absichten zum Selbstmord haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge: .

Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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