Auf 18 000 Quadratmetern in der Messehalle 3 zählen 1200 Helfer die Briefwahl-Stimmen aus.
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Auf 18 000 Quadratmetern in der Messehalle 3 zählen 1200 Helfer die Briefwahl-Stimmen aus.

Bundestag

2400 Hände zählen in Frankfurt die Briefwahl aus

  • Dennis Pfeiffer-Goldmann
    VonDennis Pfeiffer-Goldmann
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Riesiger logistischer Aufwand für die Bundestageswahl: In Frankfurt wurde fürs Auszählen sogar eine Messehalle genutzt.

Frankfurt -Mehr als die Hälfte der Frankfurter Bundestagsstimmen sind hier ausgezählt worden: in der 18 000 Quadratmeter großen Ebene 0 der imposanten Messehalle 3. Hier hatten 1200 Helfer viel Platz zum Abstand halten.

Absoluter Rekord bei Bundestagswahl

Sie sortierten am Sonntag bis weit in die Nacht hinein die Wahlbriefe und Stimmzettel, zählten die Stimmen aus. Per Brief haben 163 097 Frankfurter gewählt, damit 51 Prozent der Wähler - Rekord bei einer Bundestagswahl. Vor vier Jahren lag die Briefwahlquote bei 30,4 Prozent.

Zahl der Wahlbezirke für Briefwahl verdoppelt

Dass viele Menschen wegen der Corona-Pandemie kontaktlos und nicht im Wahllokal abstimmen würden, war klar. Bei der Kommunalwahl im März hatten sogar 56,5 Prozent per Brief gewählt. Die Stadt hatte sich gut vorbereitet: Die Anzahl der Briefwahlbezirke war verdoppelt worden, damit die Helfer je Bezirk weniger Stimmen auszählen mussten, erklärt Ralf Gutfleisch vom Bürgeramt Statistik und Wahlen.

Schlag 18 Uhr wurden die Stimmzettelumschläge geöffnet, das Auszählen begann. Wegen der großen Zahl an Briefwählern wurde es dennoch nach Mitternacht, bis der letzte Wahlbezirk ausgezählt war. (Dennis Pfeiffer-Goldmann)

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