Unfall in Frankfurt

86-Jähriger geriet mit dem Arm zwischen Zug und Bahnsteigkante

Es gibt Tage, da machen Schutzengel Überstunden. Wohl auch der eines 86 Jahre alten Frankfurters, der am Samstag gegen 18.40 Uhr am Südbahnhof unterwegs war.

Es gibt Tage, da machen Schutzengel Überstunden. Wohl auch der eines 86 Jahre alten Frankfurters, der am Samstag gegen 18.40 Uhr am Südbahnhof unterwegs war. Dort wollte der Mann noch eine S-Bahn erreichen. Doch auf dem Bahnsteig sackste ihm plötzlich der Kreislauf zusammen. Dem 86-Jährigen wurde schwarz vor Augen, er geriet ins Straucheln, taumelte gegen einen gerade einfahrenenden Zug der Linie S 3. Nur einen Moment früher...

So aber wurde der ältere Herr zu Boden gerissen, geriet mit seinem Arm zwischen Zug und Bahnsteigkante. Schlimm, aber nicht tödlich. Die Folge: Ordentliche Schürfwunden an Schädel und Arm. Mehr nicht. Der alarmierte Rettungsarzt versorgte den Verletzten noch auf dem Bahnsteig. Der Mann wurde anschließend sicherheitshalber zur weiteren Beobachtung in die Uni-Klinik gebracht. Sein Zustand soll stabil sein.

Durch den Unfall wurde der Steckenabschnitt für eine knappe halbe Stunde komplett gesperrt. Erst dann konnte der Zug seine Fahrt Richtung Bad Soden fortsetzen. Drei nachfolgende Bahnen hatten entsprechende Verspätungen.

Und der Schutzengel? Der wird hoffentlich auch weiter auf dem Posten sein. Nicht nur für den älteren Herren, der diesmal so glimpflich davongekommen ist.

(red)

Rubriklistenbild: © Hamerski

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