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Wieder Stau übersehen

BMW rast in Stauende: Acht Menschen schwer verletzt

  • Rebecca Röhrich
    vonRebecca Röhrich
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Nachdem bei einem Verkehrsunfall am Samstag eine junge Frau ums Leben gekommen ist, weil ein Mann ein Stauende übersah, hat es am Sonntag aus dem gleichen Grund auf der A3 Richtung Wiesbaden gekracht. Ergebnis: Acht Schwerverletzte.

  • Schwerer Unfall auf der A3
  • BMW rast in Stauende
  • Acht Menschen verletzt

Raunheim - Auf der A3 zwischen Frankfurt und Wiesbaden hat es am Sonntag einen schweren Unfall gegeben. Insgesamt acht Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Offenbar übersah eine 80-jährige BMW-Fahrerin das Stauende. Es ist der zweite schwere Verkehrsunfall im Rhein-Main-Gebiet innerhalb weniger Stunden, der zustande kam, weil ein Autofahrer ein Stauende übersehen hatte. 

Gegen 16.53 Uhr am Sonntagnachmittag (22.12.2019) kam es auf der A3 zwischen Frankfurt und Wiesbaden auf der Höhe von Gernsheim zu einem schweren Autounfall, wie die Polizei Südhessen berichtet. 

Eine BMW-Fahrerin übersah ein Stauende und raste mit hoher Geschwindigkeit in einen weiteren BMW aus Wuppertal. Dieser wurde aufgrund der Wucht des Aufpralls auf den vor ihm stehenden VW Tiguan aus Wiesbaden geschoben. Insgesamt acht Menschen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt und mussten in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden. 

Unfall auf der A3: Acht Menschen zum Teil schwer verletzt

Warum die Frau das Stauende übersah, muss nun ein Sachverständiger klären. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 60.000 Euro. 

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A67 bei Lorsch ist eine 25-Jährige aus Frankfurt ums Leben gekommen. Auch dort ist ein Autofahrer in ein Stauende gerast. Eine 23-Jährige aus Mannheim wurde schwer verletzt. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Noch ist unklar, ob der Autofahrer alkoholisiert oder unter Medikamenteneinfluss gestanden hatte.

BMW rast auf der A3 in Stauende: Acht Verletzte

Insgesamt gehen die Unfallzahlen in Deutschland zurück. Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 kamen 1465 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 40 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018.

Verkehrstote 2019: Zahlen gehen zurück

Die meisten Verkehrstoten gab es in diesem Jahr in östlichen Bundesländern. In Sachsen-Anhalt kamen 29 Menschen um, in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern jeweils 27. Am besten stehen im Bundeslandvergleich die drei Stadtstaaten dar. In Hessen kamen in diesem Jahr bisher 101 Menschen ums Leben, das sind 11 weniger als im ersten Halbjahr 2018.

Unfall mit mehreren Verletzten auf der A3 zwischen Frankfurt und Offenbach*: Ein Auto schleudert gegen einen Lkw. Doch der Lkw-Fahrer fährt ungerührt weiter.

Bei einem Unfall auf der A3 bei Frankfurt wird ein 23-Jähriger schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber muss auf der Fahrbahn landen.

Auf einer Kreuzung in Kelkheim sind zwei Autos zusammengestoßen. Bei einem der Unfallfahrzeuge handelt es sich um einen Einsatzwagen der Polizei.

Ein 21-Jähriger ist mit seinem Auto nahezu ungebremst in zwei Fahrzeuge auf der Friedensbrücke gekracht. Die Polizei ermittelt nun die Ursache.

An der L3010 zwischen Büdingen und Rinderbügen wurde ein 18-Jähriger tot in seinem Auto gefunden*. Zuvor war der Wagen gegen einen Baum geprallt.

AmHauptbahnhof Wiesbaden stirbt bei einem Unfall mit einem Bus ein Mann, viele Menschen werden verletzt. Einige Menschen helfen nicht, sondern filmen 

Bei einem Unfall im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ist eine schwangere Frau lebensgefährlich verletzt worden. Sie wollte bei roter Fußgängerampel die Straße überqueren. 

Zudem ist bei einem Unfall in Wiesbaden ein Rentner von der Fahrbahn abgekommen. Sein Unfall hat für eine 37-jährige Frau weitreichende Folgen.

Bei Schlägereien in Limburg* am Wochenende werden mehrere Menschen verletzt. Die Polizei sucht nach den Vorfällen Zeugen, die Angreifer sind noch nicht gefasst.

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