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Züchter gibt acht Welpen in Tierheim ab – trotz extrem seltener Rasse

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Von: Teresa Toth

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Bei einer guten Erziehung entwickeln sich die japanischen Hunde zu loyalen Weggefährten. (Symbolbild)
Bei einer guten Erziehung entwickeln sich die japanischen Hunde zu loyalen Weggefährten. (Symbolbild) © TMArt/imago

Weil er seine Zucht aufgelöst hat, gibt ein Mann mehrere japanische Hunde im Tierschutzverein Frankfurt ab. Vor allem ihr Charakter macht die Hunde so einzigartig.

Frankfurt – Zahlreiche Tiere warten im Tierschutzverein Frankfurt noch auf ihr Zuhause. Dazu zählten kürzlich auch acht Hundewelpen, die ein ehemaliger Züchter nach der Auflösung seiner Zucht abgegeben hat. Die Welpen gehören zu einer besonders seltenen Rasse. Sie stammt aus Japan und nennt sich Akita Inu.

Dass Welpen dieser Rasse im Tierheim landen, kommt nur sehr selten vor – in der Regel zahlt man für einen solchen Hund zwischen 1.500 und 2.500 Euro, wenn man ihn aus einer Zucht bekommt. Besonders beliebt dürfte die Rasse vor allem aufgrund ihres Teddybär-ähnlichen Aussehens und ihrem treuherzigen Blick sein. Die ursprünglich als Jagdhunde gezüchteten Tiere sind jedoch alles andere als unkompliziert.

Tierschutzverein Frankfurt: Akita Inus brauchen eine ruhige und konsequente Erziehung

Der Akita Inu gilt als besonders selbstbewusster und intelligenter Hund. Damit einher gehen ein starker Eigensinn sowie ein ausgereiftes Temperament und Wachsamkeit. Er hat gerne die Übersicht über alles, ist aber durchaus bereit, sich eng an seinen Halter zu binden. Auch zu anderen Haustieren kann der Akita Freundschaften aufbauen.

Aufgrund seiner ruheliebenden Art sollten Kinder unbedingt wissen, wie mit einem Akita umzugehen ist. Generell empfehlen Hundeexperten allerdings, dass die Kinder bereits im Schulalter sind. Wichtig ist eine ruhige und konsequente Erziehung von Anfang an – dann entwickelt sich der japanische Jagdhund zu einem treuen Begleiter.

Hunde im Tierschutzverein Frankfurt: Akita Inu Welpen bereits erfolgreich vermittelt

Die acht Akita Inu Welpen aus dem Tierschutzverein Frankfurt konnten bereits nach kurzer Zeit erfolgreich in ihre neuen Familien vermittelt werden. Zuvor hatte das Tierheim die acht Fellknäuel bereits auf die Namen Casper, Shakira, Lilo, Jamie, Ileya, Hope, Cora und Lou getauft. Neben den bereits vermittelten Welpen hat der Tierschutzverein Frankfurt zahlreiche andere Welpen und Junghunde, die noch auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause sind.

Auf der Webseite der Vereins sind alle zu vermittelnden Hunde samt Steckbrief aufgelistet. Besteht Interesse, kann ein Termin mit den Tierpflegern ausgemacht werden, um das Tier zu besuchen. Eine Adoption sollte jedoch immer gut überlegt sein, denn die Hunde suchen ein Zuhause für immer und keinen weiteren Zwischenstopp. Und gerade vor Weihnachten sollte man sich klar machen, dass ein Tier kein geeignetes Geschenk ist. (tt)

Auch Katzen werden regelmäßig im Tierschutzverein Frankfurt aufgenommen. So auch Katze Sasa, die schrecklich verwahrlost ausgesetzt wurde.

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