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Ein Falschparker wird in der Frankfurter Innenstadt abgeschleppt. Foto: Roland Holschneider/Archiv

Ab 5. November

Abschleppen: Gefährliche Zeit für Frankfurts Falschparker

Mit einer neuen Abschlepp-Regelung werden die Zeiten für Frankfurts Falschparker wieder gefährlicher. Ab 5. November sei die vertragsfreie Zeit, in der in der Stadt aus Verwaltungsgründen weniger Autos

Mit einer neuen Abschlepp-Regelung werden die Zeiten für Frankfurts Falschparker wieder gefährlicher. Ab 5. November sei die vertragsfreie Zeit, in der in der Stadt aus Verwaltungsgründen weniger Autos abgeschleppt wurden, beendet, sagte der Abteilungsleiter der Städtischen Verkehrspolizei, Rainer Michaelis, am Montag. Damit bestätigte er einen Bericht des Hessischen Rundfunks.

Nach europaweiter Ausschreibung sollen dann drei Einzelfirmen und zwei Bietergemeinschaften unter anderem blockierte Feuerwehrzufahrten, Garagen und Radwege wieder freiräumen. Dafür sei das Stadtgebiet in acht unterschiedlich große Bereiche eingeteilt worden, sagte Michaelis.

Seit knapp einem Jahr musste die Stadt nach seinen Angaben nach einer Beschwerde die Ausschreibung neu regeln und in der Zwischenzeit die Abschlepp-Organisation selbst übernehmen. Falschparker wurden in dieser Zeit auf öffentliche Parkplätze im Stadtgebiet geschleppt und bekamen eine Rechnung über die kompletten Kosten zugeschickt. Statt rund 40 Autos pro Tag wurden nur etwa 20 pro Tag auf den Laster gehoben, so der Sprecher.

Bis vergangenen Freitag (19. Oktober) sei im Oktober 469 Mal der Abschleppwagen bestellt worden, 359 Autos hätten die Mitarbeiter dann tatsächliche mitgenommen. Das entspricht einem Schnitt von etwa 19 Autos pro Tag. Ab 5. November schleppen die Firmen nach Angaben der Stadt dann wieder verstärkt und auf ihre eigenen Parkplätze ab. Wer sein Auto wiederhaben will, muss vor Ort die Abschleppgebühr zahlen. Die Strafe für die Ordnungswidrigkeit und die Verwaltungsgebühr kommt dann per Post von der Stadt.

(dpa)

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