Baustelle

In acht Wochen heißt es wieder freie Fahrt auf der Eschersheimer Landstraße

Die Umgestaltung der Eschersheimer Landstraße geht in die nächste Runde: Ab heute wird stadtauswärts das letzte Teilstück zwischen den Straßen „Hinter den Ulmen“ und „Josephskirchstraße“ erneuert.

Der Dauerfrost, der in Frankfurt einige Baustellen lahmgelegt hat, gehört der Vergangenheit an. So wird auch auf der Eschersheimer Landstraße wieder gearbeitet. Dort fällt heute der Startschuss für die sogenannten Bauabschnitte acht und neun – zwischen den Straßen „Hinter den Ulmen“ und „Josephskirchstraße“. Rund acht Wochen werden für die dort anstehenden Arbeiten veranschlagt. Sind diese abgeschlossen, ist ein wichtiges Etappenziel geschafft. Die Bauarbeiten auf der Eschersheimer Landstraße sind dann in stadtauswärtiger Richtung beendet und die wichtige Verkehrsachse ist dort wieder durchgängig befahrbar.

In dem rund 250 langen Teilstück erneuert das Amt für Straßenbau und Erschließung die Fahrbahn sowie Gehwege. Zudem werden Flächen für Bäume geschaffen. Der Verlauf der Bordsteine wird verändert und der Einmündungsbereich zur Straße „An den Weiden“ umgestaltet. Sogenannte Sinkkästen, die für den Ablauf von Regenwasser wichtig sind, werden einschließlich Leitungen ebenso erneuert wie die Strom-Hausanschlüsse.

Aufgrund dieser umfangreichen Arbeiten ist es erforderlich, dass die Eschersheimer Landstraße in diesem Abschnitt gesperrt wird. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Ab Anfang April werden zusätzlich stadteinwärts die Gehwege zwischen „Haeberlinstraße“ und „Am Schwalbenschwanz“ fertiggestellt. Dabei handelt es sich um Restarbeiten des sogenannten Bauabschnittes 14, die im Dezember vergangenen Jahres aus Rücksicht auf das Weihnachtsgeschäft der Gewerbetreibenden unterbrochen wurden. Das bedeute zwar, dass für mehrere Wochen die Eschersheimer Landstraße in beide Fahrtrichtungen abschnittsweise gesperrt sei, dafür kämen die Bauarbeiten insgesamt jedoch schneller voran, heißt es bei der Stadt.

Im Anschluss an all diese Arbeiten, also etwa ab Mitte Mai, soll es wie folgt weitergehen: Die Baustelle wandert ein Stück in südliche Richtung, damit der Straßenabschnitt stadteinwärts zwischen „Am Schwalbenschwanz“ und „Hügelstraße“ umgestaltet werden kann. Genauere Informationen wird das Amt für Straßenbau und Erschließung zeitnah veröffentlichen.

Um die Großbaustelle auf der Eschersheimer Landstraße zu umfahren, stehen dem Durchgangsverkehr weiterhin seit Beginn der Bauarbeiten ausgeschilderte Ausweichrouten über die Rosa-Luxemburg- und Jean-Monnet-Straße sowie die Autobahn A 661 zu Verfügung. Anwohner, Gewerbetreibende und andere Anlieger haben die Möglichkeit, die Sperrung kleinräumig zu umfahren, indem sie die Straße „Hinter den Ulmen“ nutzen, um über die „Nußzeil“ in die „Josephskirchstraße“ einzubiegen. Letztere wird als Einbahnstraße so eingerichtet, dass die Eschersheimer Landstraße problemlos erreicht werden kann.

Seit April 2017 gestaltet das Amt für Straßenbau und Erschließung die Eschersheimer Landstraße zwischen „Hügelstraße“ und der U-Bahn-Station „Weißer Stein“ neu, um den Rad- und Fußgängerverkehr zu verbessern und dem Straßenbild einen neuen Charakter zu geben. Ursprünglich waren 18 Monate für den Umbau eingeplant. Frostige Temperaturen und Verzögerungen bei der Montage der Hausanschlüssen trugen jedoch dazu bei, dass sich die Bauarbeiten verzögerten. Die Stadt Frankfurt investiert in die Umgestaltung der Eschersheimer Landstraße insgesamt rund 4,5 Millionen Euro.

(red)

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