Mächtig stolz auf sieben Staffeln: "Ein Fall für zwei": Wanja Mues als Detektiv Leo Oswald (links) und Antoine Monot jr. als Anwalt Benni Hornberg. Foto: zdf
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Mächtig stolz auf sieben Staffeln: "Ein Fall für zwei": Wanja Mues als Detektiv Leo Oswald (links) und Antoine Monot jr. als Anwalt Benni Hornberg. Foto: zdf

Ein Fall für zwei

Achtung, Abstand halten! Wegen Corona werden jetzt sogar die Drehbücher umgeschrieben

  • vonEnrico Sauda
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Die Kultserie geht in die siebte Staffel: Hauptdarsteller Antoine Monot Jr. verrät, warum, er nach jedem Drehtag kaputt ist.

Frankfurt -Die ZDF-Serie "Ein Fall für zwei" geht in die nächste Staffel. Seit einigen Wochen drehen Antoine Monot Jr., Wanja Mues und Bettina Zimmermann in und rund um Frankfurt die neuesten Episoden. Es ist die siebte Staffel mit Privatdetektiv Leo (Wanja Mues) und Rechtsanwalt Benni Hornberg (Antoine Monot, Jr.). Zuvor hatte die Krimi-Serie mit Claus-Theo Gärtner in der Hauptrolle als Privatdetektiv Josef Matula in 300 Folgen von 1981 an in 31 Staffeln Kultstatus erreicht.

In den neuen Folgen werden die beiden besten Freunde Benni und Leo unter anderem mit einem Fall in der Welt des Tierschmuggels konfrontiert. Außerdem tauchen sie ein in tragische Familienverhältnisse und einen Fall von "#metoo" in einer renommierten Anwaltskanzlei in Frankfurt. Im Staffelfinale geht Benni ans Äußerste, um Claudia Strauss' (Bettina Zimmermann) Unschuld zu beweisen, als diese des Mordes beschuldigt wird.

Mit von der Partie sind unter anderem André Hennicke, Saskia Vester, Anne Schäfer, Xenia Tiling, Adrian Topol, Maximilian Grill, Michael von Au, Karolina Horster sowie Barbara Philipp und Mike Hoffmann.

Die Corona-Pandemie hat zur Folge, dass die Dreharbeiten etwas anders verlaufen als üblich. Ein neues Sicherheits- und Hygienekonzept musste erarbeitet werden. "Alle Personen am Set müssen immer Maske tragen - außer die Schauspieler, wenn gedreht wird", heißt es aus der Produktionsfirma "Odeon TV".

Und weiter: "Die Bücher mussten umgeschrieben werden, so dass die Abstände eingehalten werden können. Alle Berührungen, Umarmungen, Stuntszenen wurden umgeschrieben oder gestrichen." Doch damit nicht genug: Auch die Anzahl der Komparsen musste reduziert werden.

Als es vor sechs Jahren mit der "neuen Generation" "Ein Fall für zwei" losging, war nicht abzusehen, dass aus dem Projekt sieben Staffeln werden würden. Antoine Monot Jr. habe zwar nicht damit gerechnet, aber: "Gehofft. Nachdem wir die erste Staffel gedreht haben, freuten wir uns, als die zweite feststand. Aber jetzt bei der siebten sind wir schon stolz, dass die Zuschauer solch einen langen Weg mit uns gehen und hoffentlich weiter gehen werden." Die Dreharbeiten seien intensiv. "Wenn ich an Drehtagen hier in Frankfurt bin, habe ich am Abend nur noch zwei Dinge auf dem Programm: ein bisschen entspannen - bei schönem Wetter geht das sehr gut auf dem Hoteldach; und die Texte für morgen lernen", sagt Antoine Monot Jr. "Zu Hause ist ansonsten das Kochen und Backen eine große Leidenschaft von mir. An mir ist ein wahrer Grillkönig verlorengegangen", sagt er.

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