Zwei Frauen kümmern sich um die Sicherheit von Rutsche und Co.

Achtung – hier kommen die Tester!

Wie sicher sind eigentlich die Spielplätze in Frankfurt? Das wollten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4a der Albert-Schweitzer-Schule am Frankfurter Berg wissen. Deshalb trafen sie sich mit zwei Mitarbeitern vom Grünflächenamt am Spielplatz „Am Wickenweg“.

Insgesamt betreut das Grünflächenamt Frankfurt 460 Spielplätze, die in vier Bezirke aufgeteilt sind. Vera Egenolf und Marion Gutzler arbeiten im Bezirk Ost und betreuen 170 Spielplätze. Während Vera Egenolf für das Organisatorische wie die Planung und die Anschaffung neuer Spielgeräte zuständig ist, testet Gutzler in ihrer Arbeitszeit die Spielplätze in ihrem Bezirk. Jeder Spielplatz wird einmal pro Woche kontrolliert und gereinigt. Ein Spielplatztester schafft circa 10 bis 12 Spielplätze pro Tag. Einmal im Jahr testet ein unabhängiger TÜV jeden Spielplatz.

Das Testen der Spielgeräte verläuft nach einem festen Muster. Zunächst führen die Spielplatztester eine Sichtkontrolle durch, das heißt, die einzelnen Spielgeräte werden genau betrachtet. Anschließend wird eine Funktionskontrolle durchgeführt, indem die Spielgeräte auf ihre Funktion geprüft werden. Kleinere Schäden am Spielplatz beheben die Spielplatztester vor Ort, für größere Schäden werden Firmen beauftragt und die beschädigten Spielgeräte werden bis dahin abgesperrt. Nachdem alle Fragen der ZING-Reporter beantwortet waren, konnte die Spielplatzkontrolle durchgeführt werden. Als erstes wurde die Schaukel einer genaueren Prüfung unterzogen. Bei der Sichtkontrolle der Schaukel muss man sich besonders gut die untersten und die obersten Kettenglieder anschauen, die Schrauben am Sitz, die Scharniere, und man muss gucken, ob der obere Balken noch stabil ist. Bei der anschließenden Funktionskontrolle wird geschaut, ob die Schaukel funktioniert und auch nicht quietscht.

Als nächstes wurde das Schaukeltier geprüft. Egenolf zog dafür das Tier nach hinten und ließ es mit einem Ruck los. Während es hin und her schaukelte, sah man, das alle Teile noch fest saßen. Anschließend wurden noch alle Schrauben und Schraubkappen geprüft.

Nach der Begehung des Spielplatzes zeigten Vera Egenolf und Marion Gutzler noch die Werkzeuge und Prüfgeräte in ihrem Auto. Unter anderen erklärten sie die Prüfkörper, mit deren Hilfe man die Lücken an Klettergerüsten und Rutschen kontrolliert. Abschließend äußerte die Klasse 4a mehrere Wünsche für den Spielplatz. Vera Egenolf versprach den Wunsch nach einer Reckstange zu prüfen und vielleicht auch umzusetzen.

Klasse 4a, Albert-Schweitzer-Schule

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare