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Notfall-App "KATWARN"

"KATWARN"

Alarmierung über die App: Feuerwehr soll Warnsystem nutzen

Beim Störfall im Industriepark Griesheim ist in der vorigen Woche erst nach mehreren Stunden über das Warnsystem „KATWARN“ auf die Lage aufmerksam gemacht worden.

Beim Störfall im Industriepark Griesheimist in der vorigen Woche erst nach mehreren Stunden über das Warnsystem „KATWARN“ auf die Lage aufmerksam gemacht worden. Das will der parteilose Ortsbeirat Uwe Eisenmann ändern: Er hat im Ortsbeirat 6 (Frankfurter Westen) den Antrag gestellt, dass auch die Branddirektion Frankfurt „KATWARN“ nutzen soll. Das Warnsystem wird nach Eisenmanns Auskunft derzeit von der Leitstelle der Branddirektion Frankfurt nicht genutzt. Die späte Warnung in Griesheim sei von der Polizei ausgegangen, die „KATWARN“ im Gegensatz zur Branddirektion einsetzt. Dass so spät gewarnt worden sei, habe damit zu tun gehabt, dass die Polizei auf die nötigen Informationen von der Branddirektion angewiesen gewesen sei. Umso sinnvoller sei es, dass die Branddirektion selbst endlich „KATWARN“ benutze, sagt Eisenmann.

„In der Vergangenheit wurde das Störfallwarnsystem KATWARN von der Branddirektion kritisch bewertet. Mittlerweile haben aber entscheidende Entwicklungen stattgefunden“, argumentiert der Ortsbeirat aus dem Frankfurter Westen. Die Nutzer müssen sich nicht mehr wie bislang über eine Internetplattform anmelden, sondern könnten direkt eine App nutzen.

Über die Ortungsfunktion dieser App ist jetzt auch eine Warnung außerhalb des eigenen Wohnorts möglich. Das heißt, ein neben dem Industriepark Griesheim Wohnender, der aber in Fechenheim arbeitet, bekommt auch eine Warnung, wenn dort etwas passiert, und selbst ein Ortsfremder auf Durchreise erhält bei seinem Aufenthalt in Frankfurt im Gefahrenfall aktuelle Warnungen per „KATWARN“ über sein Smartphone.

(hv)

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