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Alles so schön bunt: Geschäftsführer Thomas Klaffki und das breite Sortiment von ?Karnevalswierts?

Fastnacht

Für alle Kurzentschlossenen: Wo es jetzt noch Kostüme gibt

Die Zeit wird langsam knapp. Nur noch vier Tage dauert die Kampagne. Wer noch kein Kostüm hat, sollte sich sputen. Wir bieten drei Tipps.

Riesengroß, bunt und nicht zu übersehen lädt ein Schild an der Borsigallee ein, den „Karnevalswierts“ zu betreten. Im Inneren des Kostümverkaufs nahe des Hessen-Centers wird sofort klar: Das Geschäft brummt. Zwischen den ordentlichen, gut sortierten Reihen probieren sich Kunden durch das Angebot an farbenfrohen Kostümen, krausen Perücken und verschiedenstem Zubehör. Jetzt, in den Wochen vor und während Fastnacht, findet das Kerngeschäft für den Kostümladen statt.

Wie Weihnachten

„Wie Weihnachten an der Wursttheke“, kommentiert Filialleiter Thomas Klaffki den Andrang vor dem anstehenden Fastnachtswochenende. Der „Karnevalswierts“ scheint bei Kunden beliebt zu sein, Klaffki kennt die Gründe: „Wir designen 80 Prozent unserer Produkte selbst“, sagt er. Ein weiterer Vorteil für die Kunden: Alle Produkte des Geschäfts kommen in Konfektionsgrößen. Das erleichtert die Auswahl des passenden Kostüms. Besonders populär sind dieses Jahr neben den Klassikern Cowboy und Clown Kostüme im 80er-Look, Flamingo- und Einhornverkleidungen oder auch bedruckte Anzüge, auf denen den Kunden etwa Emoji-Gesichter angrinsen. Skurril sind auch die rucksackartigen „Carry-me“-Kostüme: Hier sieht der Kostümierte aus, als würde er einen Drachen reiten oder huckepack von einem Dinosaurier getragen werden.

Ist der Fastnachtstrubel einmal vorbei, bleibt der „Karnevalswierts“ trotzdem geöffnet: In den wärmeren Monaten sorgen die vielen Feste in der Rhein-Main-Region für konstante Nachfrage nach ausgefallenen Kostümen. Daneben gibt es Mottopartys, Junggesellenabschiede und Anlässe wie das Oktoberfest oder Halloween, zu denen Feierbegeisterte nach der passenden Verkleidung suchen.

Kitsch und Plüsch

Ähnlich überwältigt von Glitzer, Plüsch und Kitsch ist der Besucher, wenn er den Kostümverkauf „Deiters“ auf der Zeil betritt. Das ganzjährig geöffnete Geschäft präsentiert auf drei Stockwerken alles, was das Narrenherz begehrt. In der obersten Etage probiert ein Mann ein Giraffenkostüm an, entscheidet sich dann aber für einen blau-weißen Frack. Ein Mitarbeiter erzählt, was sich besonders gut verkauft: Kostüme im Stil Pantomime, Flamingo oder Candy scheinen beliebte Klassiker zu sein. Auch für die Kleinsten gibt es große Auswahl, im Untergeschoss befindet sich eine eigene Kinderabteilung. Wenige Meter weiter in Richtung des Einkaufcenters „MyZeil“ lockt die Galeria Kaufhof im hauseigenen Motto-Shop Kunden an. Hier werden auf kleiner Fläche zu Klängen von Fastnachtsschlagern Kostüme für den Straßenkarneval angeboten. Wer dort nicht fündig wird, der hat im fünften Stock eine noch größere Qual der Wahl.

von PAUL SIETHOFF

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