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Anne Nowitzki und Ulf Appel genießen ein Gläschen zur Eröffnung des künstlerischen Allerheiligentor-Gartens.

Alles anders am Allerheiligentor

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In der Gastronomie oder bei Modefachgeschäften nennt man es „Pop-Up“. Ein Ort, der über einen beschränkten Zeitraum seiner eigentlichen Funktion enthoben und zu einem Restaurant oder einem Ladengeschäft umgewandelt wird.

In der Gastronomie oder bei Modefachgeschäften nennt man es „Pop-Up“. Ein Ort, der über einen beschränkten Zeitraum seiner eigentlichen Funktion enthoben und zu einem Restaurant oder einem Ladengeschäft umgewandelt wird. In der Kunst heißt ein solcher Ort „Off Space“. Und einen solchen haben Anne Nowitzki und Ulf Appel gefunden und am Wochenende aus einer ehemaligen Autowerkstatt eine Kunstgalerie gemacht. Demnächst kommen noch weitere Räume an der Allerheiligenstraße hinzu. Einige Künstler der Städelschule – Viviana Abelson, Jakob Brugge, François Pisapia, Laura Langer und Matt Welch – untersuchen in einer ersten gemeinsamen Ausstellung städtische Perspektiven und dekonstruieren urbane Relikte. Auch der Garten vor der Werkstatt wurde einer Verwandlung unterzogen und ist Teil der Ausstellung, die „Sinkhole“ heißt und bis 30. September zu sehen ist. Eine kleine Veränderung der Umzäunung und zwei Bänke auf dem Rasen – schon ist alles anders, alles besser.

Das Unternehmerduo Nowitzki und Appel plant jährlich zehn bis zwölf Ausstellungen mit wechselnden Künstlern. Dabei geht es nicht um Konkurrenz, sondern um das Miteinander. „Wir möchten Kooperationen fördern“, so Nowitzki. „Wir erleben tagtäglich Wettbewerb im Geschäft, aber hier möchten wir, das Gemeinschaft stattfindet“, so Ulf Appel. Beide arbeiten viel für die Immobilienbranche „und so haben wir die Chance erhalten, an solche Flächen zu kommen“, freuen sich die Kunstbegeisterten.

(es)

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