Mundschutz im Supermarkt: Nach einem Streit um die Schutzmaske sprühte ein Mann in Frankfurt-Höchst mit Pfefferspray um sich (Symbolbild).
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Mundschutz im Supermarkt: Nach einem Streit um die Schutzmaske sprühte ein Mann in Frankfurt-Höchst mit Pfefferspray um sich (Symbolbild).

Mehrere Verletzte

Streit um Mundschutz im Supermarkt: Mann greift Angestellte mit Pfefferspray an

Frankfurt: Weil ein Mann im Supermarkt keinen Mundschutz trug, kam es zum Streit. Der Mann sprühte daraufhin mit Pfefferspray um sich. 

  • In einem Supermarkt in Frankfurt kam es zu einer Auseinandersetzung.
  • Ein Mann hatte den Markt ohne Mundschutz betreten.
  • Nach einem Streit mit den Mitarbeitern sprühte der Mann mit einem Pfefferspray um sich.

Frankfurt - Am späten Donnerstagnachmittag (07.05.2020) kam es laut Polizei in einem Supermarkt in der Kurmainzer Straße in Frankfurt zu einer Auseinandersetzung. Ein 43-jähriger Mann hatte den Supermarkt in Höchst ohne den in der Corona-Pandemie obligatorischen Mundschutz betreten. 

Als der Filialleiter ihn dann auf die geltende Maskenpflicht ansprach, kam es zum Streit zwischen dem Kunden, dem Filialleiter und einem weiteren Angestellten. Der Streit eskalierte, als der Kunde die beiden Beschäftigten des Supermarkts mit einem Pfefferspray attackierte. 

Streit um Mundschutz eskaliert: Mann sprüht in Supermarkt in Frankfurt mit Pfefferspray

Nachdem er auf die beiden Mitarbeiter gezielt hatte, soll er noch wahllos in dem Supermarkt herumgesprüht haben. Dabei wurden neben den Angestellten vier weitere Kunden, darunter ein dreijähriges Kind, leicht verletzt. Sie mussten nicht ärztlich behandelt werden. Der Angreifer sei daraufhin zur Bushaltestelle Auerstraße geflohen und in einen Bus der Linie 55 gestiegen. Dort soll der 43-Jährige weiter mit dem Pfefferspray hantiert haben, jedoch ohne es nochmals gegen andere Personen einzusetzen.

Als die Polizei am Einsatzort eintraf, soll der Mann aggressiv gegenüber den Beamten reagiert und sie beleidigt und getreten haben. Zudem habe er sich laut Meldung in der Hose eines Beamten verbissen. Nach seiner Festnahme stellten die Beamten fest, dass es sich um einen obdachlosen Mann handelte. Er gab gegenüber der Polizei an, unter dem Einfluss der Droge Crack zu stehen.

Frankfurt: Obdachlose Menschen in der Corona-Krise besonders stark getroffen

Obdachlose Menschen werden von der Corona-Krise überproportional stark getroffen. Bürgerinnen und Bürger versuchen daher mit der Errichtung von Gabenzäunen zu helfen*. Die Stadt Frankfurt hat dagegen jedoch protestiert. Restaurants und Cafés verteilen währenddessen gemeinsam mit sozialen Einrichtungen kostenloses Mittagessen*. 

Ein Streit um dieCorona-Maskenpflicht ist in einem Mömax Möbelgeschäft in Eschborn bei Frankfurt eskaliert. Ein Mitarbeiter wurde verletzt.

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