Aus Solidarität mit London

Anhänger der Bürgerbewegung "Pulse of Europe" gedenken Anschlagsopfern

Einen Monat lang haben sie pausiert, am Pfingstsonntag trafen sich Anhänger der Bewegung „Pulse of Europe“ wieder in Frankfurt und rund 130 weiteren Städten in 19 europäischen Ländern, um für ein vereintes Europa zu demonstrieren. Vor allem aber bekundeten sie diesmal ihre Solidarität mit den Opfern der Anschläge in London.

Eigentlich wollten sie angesichts der anstehenden Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich die Freundschaft mit Großbritannien feiern, stattdessen gedachten die Anhänger der Bewegung „Pulse of Europe“ am Pfingstsonntag der Opfer der Anschläge in London. Nach Angaben der Verantstalter gingen mehr als 15 000 Menschen in 130 Städten in 19 europäischen Ländern auf die Straße, um „ihrem Wunsch nach dem Erhalt einer friedlichen und geeinten Europäischen Union Ausdruck zu verleihen“.

In Frankfurt zeigte sich neben Nick Jefcoat, Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft Rhein-Main, auch Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, bestürzt über die Ereignisse in London: „Wehrt Euch! Seid laut und unbequem! Wir wollen uns unsere Idee von Europa nicht zerstören lassen!“ Für die nächsten Kundgebungen hat sich „Pulse of Europe“ einen neuen Rhythmus überlegt.

Künftig treffen sich Anhänger der Bewegung immer am ersten Sonntag im Monat. Die nächsten Termine sind daher die Sonntage, 2. Juli, 6. August und 3. September. Treffpunkt in Frankfurt ist jeweils um 14 Uhr auf dem Goetheplatz.

Der Ursprung der Bewegung „Pulse of Europe“ liegt in Frankfurt. Hier hatten sich überzeugte Europäer Anfang des Jahres zusammengeschlossen, um ein Zeichen gegen eine Zersplitterung der Europäischen Union zu setzen.

(red )

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare