Zwei neue Schulen und Wohnungen

Für das Areal an der Bahntrasse soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden

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Zwei Schulen, eine Kita sowie Wohnbebauung sollen zwischen der "Homburger Landstraße" und "Auf der Steinern Straße" entstehen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplans verfolgt die Stadt vor allem ein Ziel: Dem dringenden Bedarf an Schulstandorten im Frankfurter Norden gerecht zu werden.

Die Michael-Grzimek-Schule in Nieder-Eschbach und die August-Jaspert-Schule in Bonames sind an ihren Kapazitätsgrenzen angekommen. Deswegen plant die Stadt eine neue Grundschule im Süden Nieder-Eschbachs. Und nicht nur das: Auch das Gymnasium Nord, das derzeit noch in Westhausen beheimatet ist, soll dorthin ziehen. Dafür soll ein neuer Bebauungsplan „Nordwestlich Auf der Steinern Straße“ aufgestellt werden. Das soll in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden.

Gebiet wird geteilt

Rund elf Hektar groß ist das Areal zwischen der Homburger Landstraße und der Stadtbahntrasse – dort verkehren die U-Bahnlinien U 2 und U 9 –, das bebaut werden soll. Ursprünglich war der Bereich, auf dem sich landwirtschaftliche Flächen und Freizeitgärten befinden, Teil des südöstlich gelegenen Bebauungsplan „Am Eschbachtal – Harheimer Weg“, der die Erschließung und Neugestaltung des gesamten Gebietes im Osten und Nordwesten von Bonames zu einem Wohnstandort vorsieht. Um das Verfahren zu beschleunigen, wurde das Plangebiet jedoch geteilt und unabhängig voneinander bearbeitet. Das geht aus einem Vortrag des Magistrats hervor.

Dies hat zur Folge, dass das neue Gymnasium nicht wie geplant südlich, sondern nordwestlich der Stadtbahntrasse, zwischen der Heinrich-Berbalk-Straße und dem Konrad-Duden-Weg und damit direkt neben der neuen Grundschule, entsteht. Mit der Konzentration der beiden geplanten Schulstandorte soll eine beschleunigte Bereitstellung der Flächen erreicht werden, so die Begründung. Sprich: Die Schulen sollen schneller fertig sein.

Neben den beiden Schulen sowie einer Kindertagesstätte sind zudem Reihen- und Mehrfamilienhäuser geplant. 30 Prozent der Wohnungen sollen gefördert werden. Die Erschließung erfolgt über eine neu gebaute Ortsrandstraße, die im Norden mit dem Kreisverkehr an die Homburger Landstraße und die Berner Straße angeschlossen werden soll. Im Südosten soll die Straße mit dem Harheimer Weg verbunden werden.

Neue U-Bahn-Station

An die Ortsrandstraße anschließen soll eine Straße, die um das sechszügige Gymnasium herum entlang der Stadtbahntrasse verläuft, die zwei neue Querungen erhält. Zudem ist eine neue Haltestelle zwischen den vorhandenen Stationen „Bonames Mitte“ und „Nieder-Eschbach“ geplant. Das dafür erforderliche Planfeststellungsverfahren habe erhöhte Priorität, so dass die neue Haltestelle mit der Eröffnung der Schulen in Betrieb gehen kann.

Die Wohnbebauung ist im Norden und Süden mit Reihenhäusern sowie drei- und viergeschossigen Gebäuden geplant. Ein sogenanntes Grünflächenband soll nordöstlich des Gymnasiums von der Heinrich-Berbalk-Straße bis zur Stadtbahn verlaufen. Das soll später weiter Richtung Harheim geführt werden. Am südwestlichen Ende der Heinrich-Berbalk-Straße ist ein Spielplatz vorgesehen.

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