Das Deckblatt des Stadtteilkalenders "Wi in Bornheim" zeigt einen Stich eines unbekannten Künstlers. Zu sehen ist Zu sehen ist eine Ansicht Bornheims vom ehemaligen Schlagbaum aus, am heutigen Fünffingerplätzchen in der oberen Berger Straße.
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Das Deckblatt des Stadtteilkalenders "Wi in Bornheim" zeigt einen Stich eines unbekannten Künstlers. Zu sehen ist Zu sehen ist eine Ansicht Bornheims vom ehemaligen Schlagbaum aus, am heutigen Fünffingerplätzchen in der oberen Berger Straße.

Frankfurter Stadtteilkalender

Auf Streifzug durchs Dorf

  • Matthias Bittner
    VonMatthias Bittner
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Bürgerverein Bornheim und Förderkreis bringt 24. Auflage heraus - Preis bleibt mit 9 Euro unverändert

Der Stadtteilkalender "Wir in Bornheim" folgt einer bestimmten Analogie. Auch die mittlerweile 24. Auflage reiht sich da nahtlos ein. "Das Deckblatt heißt willkommen im Dorf, anschließend geht man nach Bornheim hinein und macht auf den folgenden zwölf Kalenderblättern einen Rundgang durch Bornheim", erklärt Jann S. Wienekamp. Er ist Vorsitzender des Bürgervereins und Förderkreis Historisches Bornheim, der den Kalender herausgibt.Für 2022 ziert das Deckblatt ein Stich eines unbekannten Künstlers. Zu sehen ist eine Ansicht Bornheims vom ehemaligen Schlagbaum aus, am heutigen Fünffingerplätzchen in der oberen Berger Straße. Der Betrachter schaut auf unter anderem auf die Johanniskirche und den Goldenen Adler.

Die Motive für den Jahresbegleiter, so sagt Wienekamp, würden so schnell nicht ausgehen. Denn der Verein habe ein gut gefülltes Archiv. Und Max Koch sowie Bernhard E. Ochs, die als Kalenderteam das Werk für 2022 liebevoll zusammengestellt haben, hätten jeweils auch ein beachtliches Privatarchiv, aus dem sie schöpfen könnten.

500 Exemplare wurden gedruckt

Wie in den vergangenen Jahren ist eine Auflage von 500 Exemplaren gedruckt worden. Das klingt nicht viel bei rund 30 000 Bewohnern, die Bornheim hat. Trotzdem wurden zuletzt nicht alle verkauft. 2021 waren es 390, im Jahr zuvor etwa 100 weniger. "Das darf eigentlich nicht wahr sein", sagt Wienekamp und rätselt, warum das so ist. Im vergangenen Jahr habe der Lockdown im November sicher dazu beigetragen. Die Verkaufsstellen seien geschlossen gewesen, die Wirte hätten andere Sorgen gehabt als die Stadtteilkalender an den Mann oder die Frau zu bringen.

Am Verkaufspreis, da ist sich der Vereinsvorsitzende jedenfalls ganz sicher, kann es nicht gelegen haben. Das gelte auch für 2022. Denn während überall die Preise im Sog der schwindelerregenden Inflationsrate kletterten, koste der Stadtteilkalender weiterhin 9 Euro pro Exemplar. Allerdings: Die Jubiläumsausgabe 2023 soll etwas ganz Besonderes werden, wie Wienekamp ankündigt. Dann würde der Preis wohl 10 Euro betragen. Und es sollen dann auch mehr als 500 Exemplare gedruckt werden.

Jetzt gehe es aber zunächst darum, die Ausgabe für 2022 an die Verkaufsstellen auszuliefern. Das erledigt Wienekamp höchstpersönlich. Zu kaufen gibt es den Kalender bei: Bornheim-Apotheke, Im Prüfling 21-25; Buchhandlung Naumann & Eisenbletter, Berger Straße 168; Buchhandlung Schutt, Arnsburger Straße 76 (neuer Standort!); Edelbrände, Spirituosen & mehr, Peter Schmidt, Berger Straße 253; Firma Meder, Haus- und Spielwaren, Berger Straße 198; Frankfurter Volksbank eG, Berger Straße 207-209; Gaststätte Der Buchwald, Buchwaldstraße 22A; Gaststätte und Pension Rüth, Saalburgallee 22; Gaststätte Weida Im blauen Bock, Saalburgstraße 36; Gaststätte Zur Straßenbahn, Heidestraße 152B; Kaufhaus Hessen, Berger Straße 288; Mühlen-Bäckerei Denninger, Berger Straße 196; Satire-Dorfkrug Henscheid, Mainkurstraße 27; SchubLaden, Spessartstraße 11; Stempel-Schmidt, Saalburgstraße 1; Tabakwaren Richard Herrmann, Berger Straße 191; Wein Dünker, Berger Straße 265.

Sportlich, festlich und verschneit

Der Rundgang durch Bornheim startet übrigens mit einem Blick auf das Gasthaus "Zur Sonne" (Januar), im März ist eine Luftaufnahme aus den 1930er Jahren auf die Heilig Kreuz Kirche in der Kettelerallee zu sehen, im Mai posiert eine Jugendteam des FSV für den Fotografen, im August ist traditionell ein Kerb-Motiv abgelichtet und im Dezember ist das winterlich verschneite Bornheim mit Blick auf die Johanniskirche zu sehen. Matthias Bittner

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