Simone Schmidt (Mitte) will sich mit der HSG Goldstein/Schwanheim in Hofheim behaupten.
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Simone Schmidt (Mitte) will sich mit der HSG Goldstein/Schwanheim in Hofheim behaupten.

Frankfurter Frauenhandball-Landesligist

Auswärts gefordert

  • VonVanessa Bosch
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Die beiden Frankfurter Frauenhandball-Landesligisten müssen sich am Wochenende in der Fremde behaupten.

Die HSG Goldstein/Schwanheim hat als derzeitiger Tabellendritter in der Landesliga Mitte den Traum vom Aufstieg nach der Niederlage ausgerechnet beim Stadtrivalen Bergen-Enkheim aufgeben müssen. Aus eigener Kraft können die Frankfurterinnen den Titel nicht mehr holen. „Jetzt heißt das Ziel zumindest den dritten Platz zu halten“, sagt ihr Trainer Jens Wagner.

Beim abstiegsbedrohten Drittletzten FSG Vortaunus kommt auf sein Team am Samstag um 17.45 Uhr in der Hofheimer Brühlwiesen-Halle keine einfache Aufgabe zu. Die junge Mannschaft der FSG musste in dieser Saison zwar oftmals Lehrgeld zahlen, wobei sie insbesondere im Angriff aber meist zu überzeugen wusste. Mit 547 Toren stellen die Gastgeberinnen den zweitbesten Angriff der Liga.

Daher baut der Frankfurter Trainer in dieser Partie auf die Cleverness und Routine seiner Spielerinnen. „Wir können das Tempo unseres Gegners konditionell sicherlich mitgehen, müssen aber trotzdem aufpassen, dass dieser nicht zu sehr ins Laufen kommt““, sagt Wagner, der urlaubsbedingt auf einige Leistungsträgerinnen verzichten muss. „Wir wollen die beiden ausstehenden Spiele gewinnen, um mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause zu gehen.“

Die FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel tritt am Sonntag (14.45 Uhr) beim Tabellennachbarn HSG Wiesbaden an (Elsäßer Platz). Das Hinspiel entschied das Team aus der Landeshauptstadt mit 24:23 knapp für sich. „Unser Gegner besitzt eine hohe spielerische, individuelle Klasse. Wir haben nur eine Chance, wenn wir mit einer geschlossenen Teamleistung auftreten“, sagt FSG-Spielerin Tina Beckmann.

(vk)

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