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Ein Intercity-Express (ICE) fährt auf der Schnellstrecke zwischen Göttingen und Hannover.

Bahn saniert alte ICE-Routen: Strecken monatelang gesperrt

Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen sich ab Mitte 2019 auf monatelange Vollsperrungen wichtiger Fernrouten einstellen. Das bekommen Reisende auch in Hessen zu spüren.

Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen sich ab Mitte 2019 auf monatelange Vollsperrungen wichtiger Fernrouten einstellen. Das bekommen Reisende auch in Hessen zu spüren. Betroffen sind die Schnellfahrtstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart, wie die Bahn am Montag mitteilte. Grund ist eine komplette Sanierung der beiden Schienenstränge, die nach 27 Jahren Betrieb unvermeidlich sei.

Als erstes wird der Abschnitt Hannover-Göttingen von Juni bis Dezember 2019 gesperrt. Es folgt die Strecke Mannheim-Stuttgart, die von April bis Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird. Der Abschnitt Göttingen-Kassel wird für die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Sicherungstechnik von April bis Juli 2021 unterbrochen.

Die Züge werden während der Bauarbeiten jeweils umgeleitet. Die Fahrzeiten zwischen den Städten verlängern sich nach Auskunft der Bahn um etwa 30 bis 45 Minuten. Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken führen, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Frankfurt-München. Auf den Umleitungsstrecken können nach Angaben der Bahn weniger Züge eingesetzt werden als sonst üblich.

(dpa)

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