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„Wilde Fahrt“: Raser bringt Fußgänger in Lebensgefahr

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Von: Luisa Weckesser

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Durchdrehende Reifen: Der 18-Jährige ist laut Zeugenaussagen viel zu schnell durch das Frankfurter Bahnhofsviertel gefahren. (Symbolbild)
Durchdrehende Reifen: Der 18-Jährige ist laut Zeugenaussagen viel zu schnell durch das Frankfurter Bahnhofsviertel gefahren. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Die Polizei Frankfurt stoppt einen BMW, der mit quietschenden Reifen durchs Bahnhofsviertel gejagt sein soll. Das hat Folgen für den jungen Fahrer.

Frankfurt – Ein mutmaßlicher Autoposer hat am Hauptbahnhof Frankfurt die Polizei auf den Plan gerufen. Am Mittwoch (02.02.2022) führte der 18-Jährige in der Innenstadt seinen hochmotorisierten Wagen vor und gefährdete dabei Passanten. Gegen 22.20 Uhr machten Zeugen die Polizeibeamten auf den grauen BMW 525 Kombi mit rumänischer Zulassung aufmerksam. Er sei mit quietschenden Reifen durch das Bahnhofsviertel gefahren, erklärt die Polizei in einer Mitteilung.

Raser im Bahnhofsviertel Frankfurt gestoppt: Nur ein Insasse volljährig

Zunächst stand das Fahrzeug an der Ecke Kaiserstraße/Elbestraße in Frankfurt vor einer Gruppe Jugendlicher. Schließlich gab der Fahrer „Gas, dass die Reifen rauchten“, wie es im Polizeibericht hieß, und fuhr in Richtung Taunusanlage davon. Ein Fußgänger, der zu diesem Zeitpunkt die Fahrbahn überquerte, musste sogar zur Seite springen, um nicht von dem Auto überfahren zu werden.

Nachdem der BMW so um mehrere Ecken gefahren war, kam er wieder an den Ausgangspunkt zurück und ließ zwei weitere Personen einsteigen. Danach ging die „wilde Fahrt“, so der O-Ton der Frankfurter Polizei, weiter bis in die Moselstraße, wo ein Streifenwagen den BMW stoppte. In dem Wagen befanden sich drei Personen: der 18-jährige Fahrer sowie zwei Mitfahrer im Alter von 16 und 14 Jahren.

Nach Raserei am Hauptbahnhof Frankfurt: Auto und Führerschein sind weg

Die Beamten stellten den Führerschein und das Fahrzeug sicher. Die drei Jugendlichen durften nach der Aufnahme der Personalien wieder gehen, so die Polizeibeamten. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem 4. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069/75510400 in Verbindung zu setzen.

Schlimme Folgen hatte eine wilde Fahrt auch für einen anderen Raser in Frankfurt. Weil er zu schnell unterwegs war, wurden Frankfurter Polizisten auf ihn aufmerksam. Dass er in einer Kontrolle war, bemerkte der Fahrer aber zu spät. (luw)

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