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Bald sehen auch die Dinos rot: Neuer Radweg vor dem Senckenberg

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Von: Matthias Bittner

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Erst werden die alte Markierungen abgeschliffen, dann folgt der rote Radstreifen. Direkt vor dem Senckenberg Museum wird schon fleißig gearbeitet.
Erst werden die alte Markierungen abgeschliffen, dann folgt der rote Radstreifen. Direkt vor dem Senckenberg Museum wird schon fleißig gearbeitet. © sauda

- 400 Meter zwischen Warte und Erhard-Anlage - Busspur in der Zeppelinallee

Um die Voraussetzungen für den Fuß- und Radverkehr auf der Senckenberganlage im Westend zu verbessern, richtet die Stadt zwischen Bockenheimer Warte und Ludwig-Erhard-Anlage in Südrichtung einen geschützten Radfahrstreifen ein. Begonnen wird mit dem rund 400 Meter langen Abschnitt der Senckenberganlage zwischen Bockenheimer Landstraße und dem Hochhaus "One Forty West".

Mehr Platz für Fußgänger

Der bisher vorhandene, viel zu schmale Radweg wird aufgelöst, dadurch bekommen Fußgängerinnen und Fußgänger mehr Platz. Die rechte Fahrspur wird zum Radfahrstreifen mit einer Breite von mindestens 2,3 Metern. Für den motorisierten Verkehr bleiben Spuren erhalten. Mobilitätsdezernent Stefan Majer begrüßt das Vorhaben: "Mit dem neuen Radfahrstreifen werden typische Konfliktsituationen zwischen Radfahrern und Fußgängern zukünftig vermieden. Das betrifft etwa den querenden Fußverkehr an den Ampeln, am U-Bahn-Abgang Bockenheimer Warte und an der Bushaltestelle Senckenbergmuseum." Wo möglich wird auch dieser neue Radweg durch Trennelemente geschützt. Wo keine Trennelemente möglich sind, erhält der Radfahrstreifen eine Rotmarkierung. Die Planung für den neuen Radfahrstreifen wurde vom Radfahrbüro des Straßenverkehrsamtes erarbeitet.

Das Wetter muss mitspielen

Das ausführende Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat bereits mit den ersten, vorbereitenden Arbeiten begonnen. Zunächst lässt es die alten Markierungen entfernen. Anschließend werden Vormarkierungen mit weißer Farbe und zum Schluss die rote Kaltplastik händisch aufgetragen. Die Stadt rechnet mit der Freigabe des neuen Radfahrstreifens Ende März. "Die Markierungsarbeiten sind jedoch witterungsabhängig; bei schlechtem Wetter müssen wir mit Unterbrechungen rechnen", sagt Mobilitätsdezernent Majer.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 65 000 Euro. Die zweite Hälfte des Radwegs auf der Senckenberganlage folgt, sobald der Bau der Jüdischen Akademie an der Senckenberganlage 9/Ecke Georg-Voigt-Straße abgeschlossen ist.

Nach Abschluss der Bauarbeiten auf dem Radweg der Senckenberganlage zieht die vom ASE beauftragte Kolonne weiter, um neue Busspuren in der Zeppelinallee und der Bockenheimer Landstraße zu markieren. Diese wurden auf Vorschlag von Traffiq vom Straßenverkehrsamt geplant. Majer erläutert den Grund für die Markierungsarbeiten: "Die Linienbusse erhalten eine eigene Fahrspur. Dies führt zu einer störungsfreien und stetigen Fahrt und macht den Frankfurter Nahverkehr zuverlässiger, schneller und pünktlicher."

In der Zeppelinallee wird die Busspur zwischen der Sophienstraße und der Bockenheimer Landstraße zukünftig auf dem rechten Fahrstreifen geführt. Dem Kraftverkehr in Fahrtrichtung Frankfurter Messe stehen dann noch zwei Fahrspuren zur Verfügung.

Nur noch eine Spur

In der Bockenheimer Landstraße wird die Busspur im Abschnitt zwischen der Senckenberganlage und der Gräfstraße/Adalbertstraße auf der rechten Fahrspur verlaufen. Dem Kraftverkehr steht dort nach den Bauarbeiten eine Spur zur Verfügung. red

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