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Barbier Mounir Damlkhi ging Pirmin Schwegler an den Bart.

Pirmin Schwegler ließ sich für den guten Zweck rasieren

Der Bart kommt ab

Das kleine Klappmesser ist scharf, sehr scharf. Ex-Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler (28) blieb cool, verzog keine Miene, auch als das Messer langsam über

Das kleine Klappmesser ist scharf, sehr scharf. Ex-Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler (28) blieb cool, verzog keine Miene, auch als das Messer langsam über seine Kehle fuhr. Keine Sorge, der Fußballer ließ sich für den guten Zweck klassisch rasieren. Und die stählerne Klinge führte Meisterbarbier Mounir Damlkhi vom Spa des Hotels Frankfurter Hof. Mit der Rasur endete die „Movember“-Charity, die jedes Jahr im November auf Männergesundheit und Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam macht. Rund 80 Männer nahmen in Frankfurt an der Aktion teil, weltweit sind es viele Tausende. Vier Wochen ließen sich die Teilnehmer einen Oberlippenbart wachsen, um in dieser Zeit Spenden zugunsten der Erforschung von Prostatakrebs zu sammeln. Das Luxushotel unterstützte die haarige Sache, mit den „Schnäuzern“ vom Main konnte man 1 500 Euro Spendengeld überreichen.

„Mein Bart war nur fünf Tage alt“, gab Pirmin Schwegler bei der messerscharfen „Rasier-Party“ in der Zigarren-Lounge des Hotels zu. Wenige Tage zuvor hatte sich der Spieler des TSG Hoffenheim beim Training das Nasenbein angebrochen, doch von der Verletzung war nichts mehr zu sehen. Der gebürtige Schweizer war froh, den Schnauzer à la Tom Selleck wieder los zu sein. „Meine Frau mochte ihn jedoch sehr“, stellte er überrascht fest. So fuhr er sich nach dem gekonnten Klingenspiel des Barbiers beruhigt über das rasierte Gesicht, und erzählte, dass es ihm selbst nicht immer gelinge bei der Nassrasur ohne blutige Kerben zu bleiben. Einen Bart auf Dauer schloss er entschieden aus: „Mein Vater trug 40 Jahre einen Oberlippenbart, aber für mich ist das nichts.“

(fai )

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