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Ein Mitarbeiter hebt in der Batteriesystemfabrik von Akasol eine Batterie mit einem Hebekran.

Batteriehersteller Akasol zum Börsenstart mit Kursplus

Mit einem Kursplus ist der Batteriesystem-Anbieter Akasol am Freitag in Frankfurt an der Börse gestartet. Die Aktien des Darmstädter Unternehmens notierten zum Handelsstart bei 48,80 Euro und damit

Mit einem Kursplus ist der Batteriesystem-Anbieter Akasol am Freitag in Frankfurt an der Börse gestartet. Die Aktien des Darmstädter Unternehmens notierten zum Handelsstart bei 48,80 Euro und damit über dem Ausgabepreis von 48,50 Euro, wie die Deutsche Börse mitteilte. Im frühen Handel pendelte sich das Papier bei einem Wert etwas über 50 Euro ein. Es ist der 13. Börsengang des Jahres an Deutschlands führendem Börsenplatz.

1990 als gemeinnütziger Verein von Professoren und Studenten der Technischen Universität Darmstadt gegründet, will Akasol investieren, um stärker vom Trend zu Elektromobilität zu profitieren. Für 2018 peilt das Unternehmen 22 bis 24 Millionen Euro Umsatz an, binnen vier bis fünf Jahren sollen es mehr als 300 Millionen Euro sein.

Beim Börsengang musste das Unternehmen allerdings Abstriche machen: Der Ausgabepreis der Aktien lag am unteren Ende der angestrebten Spanne. Damit muss Akasol mehr neue Aktien ausgeben als erhofft, um das Ziel von 100 Millionen Euro Emissionserlös zu erreichen. Knapp 2,1 Millionen Anteile wurden platziert. Rund 40 Prozent der Akasol-Anteile sollen künftig an der Börse gehandelt werden.

(dpa)

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