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Flughafen Frankfurt: Mit diesen Tipps vermeidet man unnötigen Abreise-Stress

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Von: Lucas Maier

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Für viele Menschen geht es jetzt in den Sommerurlaub. Damit am Flughafen Frankfurt alles glattgeht, haben Bundespolizei und Zoll einige Hinweise.

Frankfurt - Die Urlaubszeit in Hessen hat begonnen. Gleichzeitig ist die Lage am Flughafen Frankfurt so angespannt wie selten zuvor. Insbesondere der Personalmangel führt zu Flugausfällen, Verspätungen und massiven Wartezeiten – kurz: zu Chaos an Deutschlands größtem Drehkreuz für den Flugverkehr.

Wer im Sommer 2022 von Frankfurt aus ins Ferienparadies starten will, braucht also starke Nerven. Um zusätzlichen Stress für die Reisenden zu vermeiden, hat die Bundespolizei einige wichtige Tipps in petto, um an den Flaschenhälsen des Frankfurter Flughafens – also dort, wo es eng wird – so schnell wie möglich durchzukommen.

Flughafen Frankfurt: So geht es bei der Passkontrolle schneller

Gerade im Bereich der Kontrollen und des Check-ins kann es zu Komplikationen kommen, wie die Bundespolizei jüngst mitteilte. Reisende sollten sich am Flughafen Frankfurt rund 90 Minuten vor Abflug bereits in der Sicherheitskontrolle befinden. Auch Grenzkontrollen stehen vor dem Flug in den Sommerurlaub häufig mit auf dem Programm, hierbei sollte man folgendes beachten:

Damit auch die Sicherheitskontrollen so reibungslos wie möglich ablaufen, sollten sich Reisende gut vorbereiten. Es hilft ein Blick auf die Webseite des Flughafens. Hier werden aktuelle Informationen rund um die Kontrollen veröffentlicht.

Flughafen Frankfurt: Bereits beim Packen die Kontrollen mitdenken

Damit die Sicherheitskontrolle so schnell und unkompliziert wie möglich abläuft, sollte bereits beim Packen die Kontrolle mitbedacht werden. Gerade beim Handgepäck sollten die Reisenden am Flughafen Frankfurt sich an die Vorgaben halten:

Bei der Sicherheitskontrolle müssen Gepäckstücke in Wannen gelegt werden, um von der Polizei durchleuchtet werden zu können. Hier ist zu beachten, dass die Plastikbeutel mit Flüssigkeit in separate Wannen gelegt werden. Bei elektronischen Geräten verhält es sich ebenso.

Sicherheitskontrollen am Flughafen: In Frankfurt verweigert ein Mann die Kontrolle und leistet den Polizisten heftigen Widerstand.
Kann für Reisende zum unliebsamen Hindernis werden: Die Sicherheitskontrolle. © Jens Kalaene/dpa

Derweil gibt es auch bei der Wiedereinreise einiges zu beachten, wie der Zoll mitteilt. So dürfen etwa bei der Rückkehr aus Nicht-EU-Ländern wie Großbritannien oder Ägypten und aus Sondergebieten (Kanarische Inseln, französische Übersee-Departements u.a.) mitgebrachte Waren zu nichtgewerblichen Zwecken nur innerhalb bestimmter Mengen- und Wertgrenzen pro Person abgabenfrei nach Deutschland eingeführt werden. Insbesondere für Tabakwaren, Alkohol und alkoholartige Getränke sowie Arzneimittel und Kraftstoffe sind bestimmte Freimengen zu beachten, die nicht überschritten werden dürfen.

Flughafen Frankfurt: App „Zoll und Reise“ soll helfen

Um den Urlaubern unnötigen Ärger zu ersparen sind die Zollbestimmungen in der kostenlosen Smartphone-App „Zoll und Reise“ zusammengefasst. Sie bietet einen Überblick über Einschränkungen. „Zur Vermeidung von Roaming-Gebühren benötigt die App keine Internetverbindung und ist daher auch für den Urlaub im Ausland bestens geeignet“, heißt es beim Zoll.

Zum Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt rät der Zoll derweil, auf Tiere oder Pflanzen als Reisesouvenir zu verzichten. Durch den Kauf derartiger Waren tragen Touristen - meist unwissend - dazu bei, dass der Bestand vieler Arten weltweit gefährdet ist. In vielen Fällen drohen Bußgelder und Strafen.

Reise ab Frankfurt: Am Flughafen sollte nur ein Handgepäck mitgenommen werden

Für die Abreise wiederum gilt: Am Flughafen Frankfurt sollte lediglich ein Handgepäckstück mitgenommen werden, so die Polizei. Es wird außerdem dazu geraten, die Wartezeit vor den Kontrollen zu nutzen. Während die Reisenden in der Schlange vor der Abfertigung stehen, sollten Jacken ausgezogen werden, Kopfbedeckungen abgenommen und die Hosentaschen gelehrt werden. (Lucas Maier/Florian Dörr)

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