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Bianca Rother traf sechs Mal für Bergen-Enkheim.

Frauenhandball

FSG Bergen-Enkheim punktet im Abstiegskampf

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Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel glichen mit dem 27:2 gegen Tabellennachbar TSV Griedel ihr Punktekonto aus und entfernten sich erst einmal von der Abstiegszone.

Die dritte Saisonniederlage setzte es für den HSG Goldstein/Schwanheim beim Oberliga-Absteiger HSG Lumdatal. Die Frankfurterinnen bleiben auf dem zweiten Rang.

FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel – TSV Griedel 27:21 (15:11). – Die Defensivabteilung von Bergen-Enkheim hatte einen guten Tag. Mit ihrer 5:1-Abwehr hatten die Gastgeberinnen das Angriffsspiel von Griedel meist unter Kontrolle. Nach zehn Minuten führte die FSG mit 6:2 und verteidigte diesen Vorsprung in einer von viel Härte geprägten Partie bis zum Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel baute Bergen-Enkheim seine Führung dann weiter aus. Für die FSG trafen: T. Beckmann (8), Rother (6), S. Beckmann, Naß (je 4), Krämer (2), Ochmann, Kessler und Wolf.

HSG Lumdatal – HSG Goldstein/Schwanheim 26:23 (14:9). – Unter keinem guten Stern stand die Partie für die Frankfurterinnen, die wegen einer Vollsperrung auf der Autobahn erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn in der Halle eintrafen. Dort wartete dann – nach dem Trainerwechsel von Martin Schmidt zum Interimsduo Zdenko Kovac und Annett Kraban – ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner auf den Tabellenzweiten.

„Unsere typische Auswärtsschwäche der letzten Wochen hat sich in der ersten Halbzeit wieder gezeigt“, sagte Gästetrainer Jens Wagner. Nur bis zum 5:5 (10.) war die Partie offen. Danach verwarfen die Gäste zwei Siebenmeter und ließen einige gute Chancen im Tempogegenstoß liegen. Kämpferisch legte Goldstein/Schwanheim im zweiten Abschnitt dann noch mal alles in die Waagschale. Beim 21:19 (48.) und 25:23 (56.) war man bis auf zwei Treffer heran. Doch insgesamt war die Zahl der Fehler im Abschluss zu hoch, um am Ende etwas Zählbares aus Mittelhessen mitnehmen zu können.

Für die Gäste erzielten die Tore: Portakal (9/5), Wittchen (4), Vilasante Saez (3/1), Bulic, Döppner (je 2), Fäth, Schmidt und Sauer.

(vk)

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