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Wahrlich, ich sage Euch: BFF-Fraktionschef Wolfgang Hübner in Aktion in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung.

Wolfgang Hübner hört auf

BFF-Fraktionschef legt Mandat nieder

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Er ist einer der umstrittensten, aber auch wortgewandtesten Stadtverordneten der Opposition. Nun legt Wolfgang Hübner, Fraktionschef der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) seine Ämter nieder.

 Über 15 Jahre sitzt Wolfgang Hübner im Römer. Nun hört der 70-Jährige auf. In die Fraktion nachrücken wird Mathias Mund, der bereits Ende der letzten Wahlperiode einige Monate Stadtverordneter war. Den Fraktionsvorsitz wird Patrick Schenk übernehmen. Er muss aber noch von der dreiköpfigen Fraktion gewählt werden. Schenk ist Vereinsvorsitzender der BFF. Sollte er Fraktionschef werden, wird er den Vereinsvorsitz niederlegen, da die BFF beide Ämter nicht in eine Hand legen wollen.

„Ich habe schon bald nach meiner vierten Wiederwahl im März gespürt, dass ich das Mandat nicht mehr mit der gleichen Energie wahrnehmen kann wie zuvor“, teilte Hübner mit. Der 70-Jährige war wegen seiner Position zu Integration und Zuwanderung umstritten. So forderte er eine Obergrenze für die Frankfurter Bevölkerung. Auch Merkels Flüchtlingspolitik kritisierte er heftig. Zeitweise war Hübner auch Mitglied der AfD, was seinen Ruf als Rechtspopulist verstärkte.

„Den Wiederaufbau der Altstadt betrachtet er als größten Erfolg der BFF. „Beim nachhaltigsten städtebaulichen Projekt Frankfurts eine erkennbare Spur hinterlassen zu haben, bedeutet mir tiefe Befriedigung“, sagte er

(tre)

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