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Riskante Aktion: Preußen-Keeper Mert Aydin versucht mit ?langem Bein? gegen Tariks Offensivmann Ahmet Keser zu klären.

Fußball-Kreisoberliga

Es bleibt spannend

Das Aufstiegsrennen bleibt spannend: Durch einen „Last-Minute“-Sieg konnte Griesheim Tarik der Spvgg. Fechenheim weiter auf den Fersen bleiben (siehe Extra).

Im Abstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt machte die TSG Niederrad gegen den Mitkonkurrenten Blau-Gelb Punkte gut.

FC Tempo –FC Posavina 4:1 (2:0). – Dass die Gäste das läuferisch überlegene Team waren, konnten sie nicht entscheidend umsetzen. In Tornähe fehlten Ideen und Zielstrebigkeit. Tempo hingegen, die nicht zuletzt durch ihre Winterzugänge in der Rückrundentabelle Platz eins belegen, glänzte durch die individuelle Klasse einiger Spieler. „Unsere Qualität und Cleverness waren entscheidend“, analysierte Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic. Besonders freute er sich über das Tor des A-Jugendlichen Dejan Gligorov, der beim Platznachbarn Germania Ginnheim mit der A-Jugend um die Meisterschaft spielt: „Er ist gerade 18 geworden und macht in seinem ersten Spiel gleich sein ein Tor – das ist super.“ Es trafen Goran Grijak (16.), Bosko Sladojevic (45.), Dejan Gligorov (78.) und Kamal Belkini (89.) für Tempo. Das 1:2 der Gäste erzielte Marko Kalajica (77.).

TSG Niederrad – SV Blau-Gelb 3:1 (0:0). – TSG-Pressewart Sven Hilbich sprach nach der Partie von „einem Klassenunterschied“ zwischen beiden Mannschaften und fügte an: „Das Spiel hätte zweistellig ausgehen können.“ Da aber die Niederräder vor allem im ersten Abschnitt mit besten Chancen nichts anzufangen wussten, hielt sich die Niederlage für die Ginnheimer in Grenzen. So trugen sich „nur“ Oguz Akkas (49.), Manuel Martin (53.) und Max Fiege (66.) in die Torschützenliste ein. Gästetorhüter Philipp Schurk sah nach einer „Notbremse“ gegen Manuel Martin die Rote Karte (59.). Für Schurk ging ein Feldspieler ins Tor. Den Schlusspunkt setzte Orazio Giorgianni mit dem 1:3 (90.).

BSC Schwarz-Weiß 19 – Spvgg. Fechenheim 3:5 (1:5). – Gegen den Tabellenführer hatten die so gut wie abgestiegenen Eschersheimer vor allem in der ersten Halbzeit nichts zu bestellen. BSC-Trainer Ramazan Ünlü formulierte es drastisch: „Wir mussten uns der brutalen Fechenheimer Offensive beugen.“ Kamil Yikilmaz (4.), Kapitän Tamim Jusofie (15.), Tolga Tuygar (17./21.) und Ufuk Arduc (38.) sorgten schon im ersten Abschnitt für klare Verhältnisse. Jafar Sidiqi gelang das zwischenzeitliche 1:1 (8.), zudem verschoss Pietro Saraca einen Foulelfmeter für die Gastgeber (19.). Nach der Pause schalteten die Gäste zurück, Saraca traf zum 2:5 (50.), Marcel Brandt verwandelte einen Handelfmeter zum Endstand (89.).

FC Croatia – FC Kalbach II 0:3 (0:1). – Kalbach organisierte seinen Spielaufbau aus einer gut gestaffelten Defensive, den Gastgebern wollte vor dem gegnerischen Tor einfach nichts gelingen. Einen Foulelfmeter verwandelte Kapitän Lukas Höll zum 1:0 (7.). Die Gäste verwalteten die Führung clever. In der besten Phase der Gastgeber zwischen der 60. und 70. Minute zeigte Kalbachs Keeper Tobias Schick sein Können. Kaito Terauchi (83.) und noch einmal Höll (86.) sorgten für klare Verhältnisse.

TSG 51 – SG Westend 3:6 (1:3). – Offensichtlich hatten die Akteure der TSG nicht mehr den Glauben, den Abstieg verhindern zu können und somit ein kleines „Fußballwunder“ zu schaffen. Zu blutleer war die Vorstellung. „Es war ein lauer Sommerkick. Westend musste nicht, aber wir haben trotzdem Geschenke verteilt“, fasste TSG-Spielertrainer Patrick Dorrmann zusammen. Es hätte aber noch einmal eng werden können, hätte Moritz Fischer in der Schlussphase auf 4:5 verkürzt, doch seinen Strafstoß parierte SG-Torwart Antonino Anzalone (80.). Die Torfolge: 0:1 Nikola Tomasek (13.), 0:2 Victor Gonta (19.), 1:2 Benedikt Burger (30.), 1:3 V. Gonta (33.), 2:3 Moritz Fischer (51.), 2:4, 2:5 Mirsen Mehmedovic (55./62.), 3:5 Abdelkarim Laaroubi (72.), 3:6 Sadat Izberovic (84.).

SC Weiss-Blau – TuS Makkabi 3:0 (1:0). – Der „Mann des Tages“ war für SC-Coach Antonio Brenes sein Neffe David: Er erzielte alle Tore der Gastgeber (4./77./80.). Die Gäste spielten nur bis zur Strafraumgrenze gefällig, dann fehlten Ideen und Kreativität. So konnte sich Trainer Brenes an „keine Torchance“ der Gäste entsinnen.

(omü)

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