Polizisten sperren nach einer Messerstecherei auf der Zeil den Tatort ab.
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Polizisten sperren nach einer Messerstecherei auf der Zeil den Tatort ab.

Polizeieinsätze

Blutiges Wochenende: Messer-Angriff und Massenschlägerei

Gleich zwei Auseinandersetzungen in Frankfurt endeten am Wochenende blutig: Ein junger Mann wurde in Rödelheim niedergestochen, auf der Zeil entbrannte eine Massenschlägerei zwischen Obdachlosen.

Bei zwei Auseinandersetzungen wurden am Wochenende mehrere Menschen verletzt, einer davon lebensbedrohlich.

Samstagnachtstritten drei Männer lautstark am S-Bahnhof in Rödelheim. Der Streit eskalierte. Einer der drei, ein 19-Jähriger, wurde kurze Zeit später im Rödelheimer Bahnweg niedergestochen. Die mutmaßlichen Messerstecher flüchteten in unbekannte Richtung.

Das Opfer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Massenschlägerei in der Innenstadt

In der Nacht zu Sonntag (06.05.) eskalierte auf der Zeil ein Streit unter obdachlosen Männern (58 und 35 Jahre), der Ältere stach auf den Jüngeren ein. Kurz darauf mischte sich ein weiterer Mann (40) ein und schlug dem Messerstecher eine Bierflasche auf den Kopf. Die Polizei vermutet, dass dieser dritte Mann aus dem Flaschensammlermilieu stamme.

Laut Polizei solle sich weitere Obdachlose an der Auseinandersetzung beteiligt haben. Zeugen berichten von einer Massenschlägerei, an der bis zu 20 Personen beteiligt waren.

Von ihnen schwebt niemand in Lebensgefahr. Der 58-jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 40-jährige mutmaßliche Flaschenschläger dagegen wurde aufgrund eines fehlenden Wohnsitzes in die Haftzellen des Polizeipräsidiums eingeliefert. (red)

Bei einem anderen Angriff mit einem Messer in Frankfurt war ein Streit vorausgegangen. Der Angegriffene wollte schlichten.

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