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Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.

Entscheidung am 27. September

Bobic über EM-Bewerbung: Niederlage „würde DFB zerreißen”

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic sieht die Vergabe der EM 2024 als maßgeblich für die Zukunft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an.

s Sportvorstand Fredi Bobic sieht die Vergabe der EM 2024 als maßgeblich für die Zukunft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an. Auf die Frage, was eine Niederlage gegen Mitbewerber Türkei am 27. September bedeute, sagte der 46-Jährige der „Bild am Sonntag”: „Das wäre eine ganz große Niederlage. Das würde den DFB zerreißen und Köpfe kosten ohne Ende.” Nach dem Rücktritt inklusive Rundumschlag von Mesut Özil vor einer Woche ist der DFB um Präsident Reinhard Grindel stark in die Kritik geraten. Die Turbulenzen rund zwei Monate vor der Vergabe könnten auch die Vergabe des Turniers beeinflussen.

Auch Bobic glaubt, dass sich die durch den Özil-Rücktritt angefachte Rassismus-Debatte negativ auf die Bewerbung auswirken könnte. „Ja, sie schadet uns. Vor allem wie wir im Ausland wahrgenommen werden. Wir müssen dieses Thema deswegen auch bald abschließen und das Positive aufzeigen”, sagte der Fußball-Funktionär. Die Debatte sei aber auch „eine große Chance, wieder vermehrt über Integration zu sprechen”, erklärte Bobic.

(dpa)

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