Als Boschfabrik bekannt

Unverwechselbar machen das Elektrizitätswerk an der Ecke Voltastraße/Kuhwaldstraße seine gelben Klinker mit roten Lisenen und abgesetzten Blendbögen.

Unverwechselbar machen das Elektrizitätswerk an der Ecke Voltastraße/Kuhwaldstraße seine gelben Klinker mit roten Lisenen und abgesetzten Blendbögen. Das Kraftwerk wurde 1892 von der privaten „Elektrizitäts-Actien-Gesellschaft vorm. W. Lahmeyer & Co.“ gebaut, um die in Bockenheim entstehenden Industriebetriebe mit Strom zu versorgen.

Acht Jahre nach der Fertigstellung der Gebäude im Jahr 1900 ging es in den Besitz der Stadt Frankfurt über. Nach der Stilllegung wurde das Gebäude von der Firma Bosch-Dienst Schmitt als Werkstatt – deshalb ist es auch als Boschfabrik bekannt – und von der Commerzbank für den Fuhrpark genutzt. Vor 28 Jahren erwarb Immobilienunternehmer Bernd Lunkewitz die Liegenschaft. Heute steht es größtenteils leer. Auf der Fläche vor dem Kraftwerk an der Kuhwaldstraße konnte man zuletzt für 60 Euro im Monat Parkplätze mieten.

( red)

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