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Bundesbank: Einbruch der Immobilienpreise wäre zu verkraften

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Die Bundesbank hat schon mehrfach auf Überbewertungen bei Wohnimmobilien vor allem in Ballungsräumen hingewiesen.
Die Bundesbank hat schon mehrfach auf Überbewertungen bei Wohnimmobilien vor allem in Ballungsräumen hingewiesen. © Bernd Settnik

Deutschlands Banken würden nach Einschätzung der Bundesbank auch einen kräftigeren Einbruch der teils extrem gestiegenen Immobilienpreise verkraften.

Deutschlands Banken würden nach Einschätzung der Bundesbank auch einen kräftigeren Einbruch der teils extrem gestiegenen Immobilienpreise verkraften.

Zwei Forschungsarbeiten der Notenbank kommen zu dem gemeinsamen Ergebnis, dass die Kreditinstitute „ausreichend kapitalisiert sind, um einem Rückgang der Immobilienpreise um 30 Prozent standzuhalten, ohne in Schieflage zu geraten”. Auch Mindestkapitalanforderungen der Aufseher würden in einem solchen Fall nicht verletzt, schreiben die Ökonomen in ihrer am Freitag veröffentlichten Ausarbeitung.

Kredite für Häuser und Wohnungen machen den Angaben zufolge rund 30 Prozent der gesamten Kreditvergabe aus. Ausfälle in diesem Bereich könnten daher zu beträchtlichen Verlusten bei Banken führen. Die Volkswirte simulierten, was passieren würde, wenn zeitgleich zu einem Rückgang der Immobilienpreise die Arbeitslosenquote auf fast acht Prozent steigen würde. Betrachtet wurde ein Zeitraum von drei Jahren (2017-2019). Als Datengrundlage diente zum einen die Niedrigzinsumfrage von Bundesbank und Bafin aus dem vergangenen Jahr, zum anderen wurden Daten aus dem Meldewesen der Bundesbank herangezogen, die regelmäßig erhoben werden.

Die Bundesbank hatte wiederholt auf Überbewertungen von schätzungsweise 15 bis 30 Prozent bei Wohnimmobilien vor allem in Ballungsräumen hingewiesen. Eine gefährliche Preisblase sehe sie aber nicht. Niedrige Hypothekenzinsen und große Nachfrage treiben seit Jahren die Preise für Häuser und Wohnungen in die Höhe.

(dpa)

Die Sanierung der Bundesbank wird frühestens im späteren Jahr 2021 beginnen können. Denn "für den Sommer 2021" ist nun vorgesehen, dass einige der Zentralbanker in ein weiteres Übergangsquartier ziehen.

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